11.01.2019

Leserbrief

Warum greifen die zuständigen Behörden bei Regelverstößen nicht ein?

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Zunächst gilt der Dank den Herren Paul Dannecker, Hans Edelmann und anderen, die ihren Berg treu beobachten, weil sie ihn ins Herz geschlossen haben. Es gibt nur einen. Die „Zitrone“ gehört mal wieder dem Herrn Landrat und den für Naturschutz verantwortlichen Behörden. Sie helfen tatkräftig mit bei der Zerstörung von schützenswertem Gebiet durch Raubbau am Plettenberg. Eine absurde Situation. Vergleichbar: Die Polizei würde mit Handlangern und Einbrechern zusammenarbeiten.
Als Bürger frage ich mich: Warum greifen die zuständigen Behörden bei Regelverstößen, beispielsweise Sprengungen, nicht ein? Die Gemeindevertreter heben ihre Hände, vertreten nur die Profitseite – warum? Die Arbeitsplätze sind nur sicher bei Holcim, wenn sie nicht umweltschädlich sind. Durch zerstörte Natur lässt sich keine Grundlage für Dauerarbeit aufbauen. Schon die weisen Indianer wussten: Geld kann man nicht essen.
Dass die Bürger, Wähler das Spiel in Dotternhausen nicht durchschauen? Der Konzern richtet Zerstörung an, die Landschaft ist ein großer Wert für Dotternhausen und Umgebung. Der Naturschutzverein muss zahlenmäßig anwachsen, denn nur Zahlen zählen.
Naturfrevel ist eigentlich strafbar. Ob von Konzern oder Bürger. Ein Lob unserer Presse, da die Gemeindeverwaltung bei Informationen sich ziert. Undemokratisches Getue, kleinkariert.
Gebhard Wörner
Epplergarten 22 / 1, Balingen

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Plettenbergabbau.

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