15.12.2018

Leserbrief

Ich hatte einen Traum

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Zu: Die guten Wünsche und Ansätze in der Gesellschaft
Vor einem Jahr chrieb ich einen Leserbrief mit der Überschrift „Ich hatte einen Traum“. Was ist aus diesem Traum geworden? Wir haben eine sogenannte „Große Koalition“, die viel vereinbart hatte und danach mit sich selbst beschäftigt war.
Dies war mein Traum: Die Koalitionspartner einigten sich darauf, dass das Kindergeld abgeschafft wird und stattdessen alle Kinder kostenlos in eine Kita
aufgenommen werden, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Hallen- und Freibäder besuchen können und die Bildungschancen für alle Kinder gleich sind.
Das Rentensystem wurde geändert und wer sein Leben lang gearbeitet hat muss auch deutlich mehr zur Verfügung haben, als diejenigen die vom Sozialstaat versorgt werden. Die Fördermittel für die industrielle Landwirtschaft und Massentierhaltung wurden gestrichen und Glyphosat verboten. Gefördert werden Kleinbetriebe die ausschließlich biologisch anbauen und das Tierwohl achten. Man einigte sich darauf, dass das Steuersystem gerechter wird und auch die Vermögenden einen höheren Beitrag zum Wohl Aller beitragen. Vereinbart wurde auch, dass freiwillige Zuwanderer eine Integrationspflicht haben, unsere Grundwerte achten und die Gastfreundschaft nicht missbrauchen dürfen.
Leider war es damals nur ein Traum und profitiert haben zwischenzeitlich vor allem diejenigen, die wir im Grunde alle nicht wollten.
Reinhard Stoll
Malvenstraße 4
Weilstetten

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