14.12.2018

Leserbrief

Auf die Flüchtlinge zugehen und einfach helfen

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Herr Grudniak, es freut mich, dass Ihre Integration wie Sie sagen so problemlos verlaufen ist. Ich frage mich allerdings, warum Sie die Menschen angreifen, die es damit nicht so leicht haben? Gerade mit Ihren Erfahrungen könnten Sie ihnen doch helfen.
Es klingt immer Ihre Sorge durch, dass die Flüchtlinge Ihnen etwas wegnehmen. Richtig auf der Tasche liegen uns doch andere, wie beispielsweise Herr Winterkorn mit 3000 Euro Rente am Tag. Erarbeitet haben kann er sich das doch nicht, außerdem ist er tief verstrickt in den Diesel-Skandal. Also warum gegen die Schwächsten in der Gesellschaft?
Und das mit nicht nachvollziehbaren Pauschalurteilen: sie hätten angeblich ihre Dokumente verloren; würden falsche Geburtstage angeben.
Gehen Sie doch auf die Flüchtlinge zu, um ihnen zu helfen; das Landratsamt kann Ihnen da weiter helfen. Und dann werden Sie merken wie wahr das indianische Sprichwort ist: „Rede über niemanden, dessen Schuhe Du nicht getragen hast.“
Andreas Krebel
Längenfeldstraße 2
Balingen

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