Balingen, 13.11.2018

Saarlouis siegt nach spannender Schlussphase

Der Absteiger zog durch den Derby-Erfolg nach Punkten mit dem TuS Fürstenfeldbruck gleich.

Der zweitplatzierte HBW Balingen-Weilstetten 2 war am vergangenen Wochenende in der 3. Liga Süd nicht gefordert – genau wie neun weitere Konkurrenten. Nur drei Begegnungen wurden ausgetragen.

In der Tabelle hat sich durch den Mini-Spieltag kaum etwas verändert. Einzig Absteiger HG Saarlouis konnte Boden gut machen. Gegen die VTZ Saarpfalz holte der Ex-Zweitligist zwei Punkte und kletterte von Rang sieben auf Platz fünf. Bis dahin war es aber ein weiter Weg. In einer zähen Partie führte Saarpfalz zur Pause noch mit 15:10. In Durchgang zwei kämpfte sich die HGS aber wieder heran – und die Schlussphase hatte es dann in sich. Erst scheiterte Zweibrückens Tom Paetow beim Stand von 26:26 an HGS-Keeper Patrick Schulz, auf der Gegenseite gab es nach einem Foul an Ivo Kucharik dann noch einen Freiwurf. Der Ball kam zu Josip Grbavac, der stieg hoch – und erzielte in letzter Sekunde den 27:26-Siegtreffer. „Ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen“, räumte Saarlouis-Coach Philipp Kessler ein.

Mit 14:8 Zählern ist die HGS nun punktgleich mit dem TuS Dansenberg und dem TuS Fürstenfeldbruck. Letzterer verpasste es, sich an das Führungstrio aus Konstanz (20:4 Punkte), Balingen und Horkheim (je 17:5) heranzuarbeiten, unterlag mit 26:28 bei den Rhein-Neckar Löwen 2. „Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, bilanzierte Löwen-Trainer Michel Abt. Doch auch sein Gegenüber war nicht gänzlich unzufrieden. „Ich bin natürlich enttäuscht. Meiner Mannschaft kann ich aber kämpferisch keinen Vorwurf machen“, stellte TuS-Kommandogeber Martin Wild klar.

Deutlicher endete das Kräftemessen zwischen der TSG Haßloch und dem VfL Pfullingen. Die Pfälzer holten mit 37:26 den zweiten Sieg in Folge, rangieren als Zwölfter (8:14) aber weiter hinter den Pfullingern (10:12). Die Enttäuschung beim VfL war groß. „Diese Niederlage schmerzt“, räumte VfL-Coach Frederick Griesbach ein. Am Sonntag beim HBW 2 ist damit Wiedergutmachung das Ziel.

Willstätt auf Trainersuche

Willstätt. Die Trainersuche beim TV Willstätt geht weiter. Allerdings gab der Tabellenvorletzte der 3. Liga Süd nun bekannt, dass im kommenden Jahr wohl nicht mehr Interimstrainer Rudi Fritsch an der Seitenlinie stehen wird. „Dann wird, wenn alles klappt, ein neuer Trainer unsere Drittliga-Mannschaft übernehmen“, so der Vereinsboss Rainer Lusch gegenüber Baden Online. Lusch betonte „in guten Verhandlungen“ mit möglichen Kandidaten zu sein.eb

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