„Wir müssen weiter punkten“

09.11.2018

TSG-Coach Volkwein: „Wir müssen weiter punkten“

Mit einem Sieg am Samstag (14 Uhr) in Walldorf könnte die TSG Balingen die Hinrunde mit 24 Zählern und auf Platz acht abschließen.

Die Ausgangslage kann noch so eindeutig sein, für Ralf Volkwein steht eines fest: Die TSG Balingen ist als Amateurverein und Liganeuling in der Fußball-Regionalliga Südwest immer der Außenseiter.

Marc Pettenkofer (Mitte) war gegen die SV Elversberg ein ständiger Unruheherd. Morgen geht es für ihn und die TSG Balingen zum Tabellenletzten der Regionalliga Südwest nach Walldorf.
Marc Pettenkofer (Mitte) war gegen die SV Elversberg ein ständiger Unruheherd. Morgen geht es für ihn und die TSG Balingen zum Tabellenletzten der Regionalliga Südwest nach Walldorf. Foto: Moschkon

Auch gegen den Tabellenletzten ist seine Truppe nicht der Favorit, findet Volkwein. Bei Schlusslicht FC Astoria Walldorf gibt der schwäbische Viertliga-Aufsteiger am Smastag um 14 Uhr seine Visitenkarte ab. Walldorf ist Tabellen-18. – die Balinger sind Neunter. Astoria hat bisher lediglich elf Zähler gesammelt – die TSG derer 21. Volkwein bleibt trotzdem dabei: „Wir werden in unserem ersten Viertliga-Jahr nie als Favorit in ein Spiel gehen. Und wir werden ganz sicher nicht den Fehler machen und uns von der Tabelle blenden lassen.“

Vor dem Klub aus der Kurpfalz hat Volkwein gehörigen Respekt. Sein Argument: Insbesondere in den vergangenen Partien fand die Truppe von Coach Matthias Born zusehends in die Spur, vor allem auch bezüglich der Ergebnisse. Vor Wochenfrist kam der FC Astoria im Derby bei Tabellenführer Waldhof Mannheim vor rund 4900 Zuschauern zu einem beachtlichen 3:3, drehte dabei ein 0:1 und lag sogar zweimal in Führung.

Davor gab’s ein knappes 0:1 gegen Steinbach und einen 4:1-Erfolg über Stadtallendorf, erst der zweite Saisonsieg der Walldorfer. „Sie machen die Tore nicht, das ist ihr Problem. Und so haben sie viele ausgeglichene Spiele sehr knapp verloren“, weiß Volkwein, der sich allerdings sicher ist, dass sich der von SAP-Mitgründer Dietmar Hopp unterstützte Viertligist wieder fangen wird.

Volkwein verweist auf die Erfahrung der insgesamt gefestigten Mannschaft, die ihr fünftes Regionalliga-Jahr bestreitet. Die Erfahrung – für den Balinger Coach ein weiterer Grund, warum die TSG sich einer Favoritenrolle verweigern müsse.

Die Kreisstädter derweil setzten sich vor Wochenfrist gegen die SV Elversberg daheim verdient mit 2:0 durch, ein höheres Ergebnis war drin. Die offizielle Hinrunde könnte die TSG – bei einem Sieg in der SAP-Stadt und einer gleichzeitigen Niederlage der U23 der TSG 1899 Hoffenheim in Stadtallendorf – auf dem achten Platz beenden.

„Ich denke, wir können mit unserem bisherigen Auftreten zufrieden sein“, sagt Volkwein vor dem viertletzten Spiel in diesem Jahr. „21 Punkte nach 16 Spielen – das hat uns wohl kaum einer zugetraut.“ Die 20-Zähler-Marke noch in diesem Jahr zu knacken, hatte er sich gewünscht. Dieses Teilziel ist erreicht. „Wir müssen weiter punkten“, sagt Volkwein.

Womöglich wählt er gegen die Walldorfer eine ähnliche Taktik wie zuletzt gegen Elversberg. Denn es gibt Parallelen zwischen den Teams: Auch Walldorf ist verunsichert und kann mehr als es bisher zeigte – heißt für Volkwein: „Man darf sie nicht ins Spiel kommen lassen.“

Die Elversberger ließ der Coach daher schon früh anlaufen, selbst SVE-Keeper Frank Lehmann wurde von den württembergischen Offensiven attackiert. Der Effekt: Der Gegner wich auf lange Bälle aus und hier räumten die Balinger ab, kamen so zu leichten Ballgewinnen. Eine solche Taktik könnte auch gegen Walldorf den erhofften „Dreier“ einbringen.

Die Balinger Regionalliga-Fußballer beim Anprobieren.
Die Balinger Regionalliga-Fußballer beim Anprobieren. Foto: co

Handgefertigte LUNGE-Schuhe für die TSG-Fußballer

Balingen/Albstadt. Auf Initiative des stellvertretenden Vorstands und Hauptsponsors der Jugend, Thomas Pittasch, hat die TSG Balingen für ihre Regionalliga-Fußballspieler Ausgehschuhe der Marke LUNGE angeschafft natürlich in den Vereinsfarben schwarz und rot.

Warum der Hersteller LUNGE? „Weil die Produkte der Brüder Lars und Ulf Lunge optisch ansprechend sind und zu Recht das Label „Made in Germany“ tragen“, erklärt Thomas Pittasch, der mit einer seiner Firmen auch Unternehmen in diesem sehr speziellen Fachbereich berät.

Daneben werden die Schuhe tatsächlich nachhaltig produziert, so kann beim von Pittasch bevorzugten Modell „Classic Run“ sogar die Sohle erneuert werden; „was bei mir als ehemaligem und noch immer lauffaulen Torhüter allerdings nicht wirklich häufig notwendig ist“, sagt er augenzwinkernd.

In der Tat produziert LUNGE, dessen Gründer begeisterte Marathonläufer sind, in einem historischen, ehemaligen Kuhstall im mecklenburgischen Düssin. Es handelt sich dabei um eine reine Manufaktur.

Thomas Pittasch, Fabian Fecker.
Thomas Pittasch, Fabian Fecker.

„Eine gute Idee“, begrüßt TSG-Fußball-Geschäftsführer Fabian Fecker das Schuhprojekt.

Der Funktionär und Fußballer betrachtet die Aktion allerdings aus einer anderen Perspektive heraus: Das gemeinsame, auch von der Ausrüstung insgesamt, einheitliche Auftreten sei sehr wichtig, erläutert er.

Und da die schwarzen LUNGE-Schuhe mit roten Schnürsenkeln (kostenfreie Sonderausstattung) ausgestattet seien, stelle das Produkt eine bei den Spielern willkommene Ergänzung dar, die durch die Firma LUNGE und Thomas Pittasch finanziell unterstützt wurde.co

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