Winterlinger Mordfall kommt vor Gericht

Winterlingen/Hechingen, 12.09.2018

Winterlinger Mordfall kommt vor Gericht

Am 27. September beginnt der Prozess gegen einen Mann, der am Ostersonntag seine Frau erschossen hat.

 

Die Anklage lautet auf Mord und den unerlaubten Besitz von Schusswaffen. Wie berichtet, war es am Abend des Ostersonntags in der Wohnung des Paares an der Ortsdurchfahrt zu Streitigkeiten gekommen, in deren Verlauf die 41 Jahre alte Frau und vierfache Mutter erschossen wurde. Unmittelbar nach der Tat wurde gegen den dringend tatverdächtigen Ehemann Haftbefehl erlassen. Der 49-Jährige sitzt seither in U-Haft.

In einer Wohnung an der Winterlinger Ortsdurchfahrt ist die 41-Jährige bei einem Streit erschossen worden.
In einer Wohnung an der Winterlinger Ortsdurchfahrt ist die 41-Jährige bei einem Streit erschossen worden. Foto: Michael Würz (Archiv)

Das Familiendrama hat ganz Winterlingen erschüttert. Um kurz nach 19 Uhr hatte der 48-jährige Mann zur Waffe gegriffen und auf seine 41-jährige Ehefrau geschossen. Sie erlag noch am Tatort ihren Verletzungen. In der Wohnung befand sich auch die 17-Jährige Tochter, die versucht haben soll, die Tat zu verhindern. Ob den Schüssen ein Streit vorausging, wird im Prozess ebenso zur Sprache kommen wie die Frage, ob die 41-Jährige ihren Mann mit Trennungsabsichten konfrontiert hatte. Der 48-jährige Angeklagte mit Wurzeln im Kosovo wuchs in Winterlingen auf und spielte im örtlichen Fußballverein. Er galt als gut integriert.

Der Prozess vor der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Hechingen beginnt am 27. September um 9 Uhr. Fortsetzungstermine sind geplant.

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Kriminalität, Recht/Gericht.

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