Kampf gegen den Sandsack

Albstadt-Ebingen, 11.09.2018

Kampf gegen den Sandsack

Die Boxabteilung des ASV Ebingen machte Werbung für den Sport, bei dem es um mehr geht als nur um die richtige Beinarbeit. Trainer Thomas Fritschi kennt alle Tricks.

 

Für fünf Ferienwochen jeweils an vier Abenden war die Boxabteilung des ASV Ebingen Gastgeber für viele Jugendliche aus Albstadt und Umgebung. Nicht nur Vereinsmitgliedern wurde der faire „olympische Boxsport“ beigebracht, sondern auch Teilnehmern, die noch keinerlei Boxerfahrung hatten. So begann Abteilungsleiter und Trainer Thomas Fritschi am ersten Montagabend mit der Einführung zum Faustkampf, wobei er unter anderem erklärte, dass dieser Sport nichts mit Gewalt zu tun habe, sondern diese, wie auch Aggressionen, mindere.

ASV-Trainer Thomas Fritschi mit den Nachwuchssportlern, die im Zuge des Ferienangebots lernten, welche Fähigkeiten beim Boxen trainiert werden.
ASV-Trainer Thomas Fritschi mit den Nachwuchssportlern, die im Zuge des Ferienangebots lernten, welche Fähigkeiten beim Boxen trainiert werden. Foto: Privat

Teilnehmer zeigen Talent

Es folgten Aufwärmeinheiten und verschiedene Beweglichkeitsübungen in Form von Gymnastik, Koordination und Seilspringen. Anschließend demonstrierte der Übungsleiter die richtige und wichtige Beinarbeit und das korrekte Schlagen von Führungs- und Schlaghand. Beim anschließenden „Schattenboxen“ zeigten die überwiegend neuen Teilnehmer großes Interesse und auch Talent.

Dann folgte mit Bandagen und Geräte-Handschuhen der „Kampf gegen den Sandsack“ und bald machten sich erste Ermüdungserscheinungen bei den Teilnehmern bemerkbar, woraufhin der Verantwortliche das Training nach 90 Minuten beendete. Voller Erwartungen kamen die Teilnehmer dann am nächsten Abend in die Halle, denn sie durften nach dem Aufwärmen erstmals Boxhandschuhe anziehen und mit einem Partner oder Partnerin üben.

Beim abschließenden Sparring, dem Trainingskampf, mussten dann alle zum Schutz der Zähne und der Lippen den Mundschutz tragen. Für mittwochs baute der Trainer nach dem Aufwärmtraining Übungen ein, die der Schnellkraft und der Kraftausdauer dienen. Danach durfte wieder „geboxt“ werden, wie auch an den folgenden Tagen. Für den letzten Boxabend nach fünf Wochen war dann nochmals große Spannung angesagt, denn Thomas Fritschi verteilte an die Teilnehmer ein Geschenk in Form von Mini-Boxhandschuhen, und die drei Trainingsfleißigsten bekamen außerdem noch eine Urkunde mit Beurteilung überreicht: Platz eins sicherte sich souverän die jüngste Teilnehmerin Leonie Schneider, gefolgt von Platz zwei, den sich Furkan Doganli sicherte und Platz drei holte sich Rohullah Esmatyar.

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