Zollernalbkreis, 10.09.2018

Maßnahmen gegen Lehrermangel

Um den Mangel an Grundschullehrkräften zu mindern, hat das Kultusministerium das Konzept zur Einstellung von Gymnasiallehrern an Grundschulen laut Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Tübingen (RP) überarbeitet.

 

Es wurden zusätzliche Anreize geschaffen, so dass sich beim RP bis zum Schuljahresbeginn elf gymnasiale Lehrkräfte gemeldet haben, die aktuell den Dienst an einer Grundschule aufnehmen werden. In den Landkreisen, in denen nicht alle Lehrerstellen besetzt werden konnten, wird weiteres Personal gesucht.

Die Schulverwaltung stellt befristet Bewerber ein, die nicht über eine Lehramtsausbildung verfügen. Für Vorbereitungsklassen zur Sprachförderung von schulpflichtigen Zuwanderern und Flüchtlingen wurden Hochschulabsolventen eingestellt. Als Vertretungslehrkräfte werden auch andere akademische Absolventen eingesetzt, außerdem Lehrkräfte, die ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben oder pensionierte Lehrer. Im kommenden Schuljahr werde laut RP trotz aller Bemühungen mit Engpässen in der Lehrerversorgung zu rechnen sein.

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