KEIN TITEL - test_k DORMETTINGEN
Foto: Georg Wilkens

Dormettingen, 09.09.2018

Auf Schlager folgen harte Klänge: die Fotos aus dem Schiefererlebnis

Ein Kontrastprogramm, das es in sich hatte: Während am Freitag Schlager und Pop durch die Schieferwände des Amphitheaters hallten, wummerten am Samstag dumpfe Bässe durch die Nacht. 

von Rosalinde Conzelmann und Jennifer Dillmann  

 Plaue, die für die verhinderte Marry eingesprungen war, und Achim Petry hatten den „Schlagertraum“ eröffnet und, wie schon berichtet, mächtig Stimmung gemacht. Endgültig im Schlagerhimmel waren die Fans dann bei dem Auftritt von Anna-Maria Zimmermann, dem Hauptact des Open-Air-Abends, erneut präsentiert vom ZAK. Charmant, professionell und gut gelaunt spielte die Westfälin ihre größten Hits. Die Sängerin suchte den Kontakt zu ihrem Publikum, ließ sich feiern und mischte sich nach ihrem Auftritt, ebenso wie schon Achim Petry, unter die Fans, um für Selfies zu posten und Autogramme zu geben. „Toll, klasse, erste Sahne“, lauteten die Reaktionen der Fans, die sich freuten, ihrem Star so nahe kommen zu dürfen. Schade fanden es viele, dass nicht mehr Besucher zu der Schlagerparty gekommen waren.

Das war am Samstag anders als rund 1000 Rockfans die Tribute Night mit den Bands Motörblöck, Voltbeat und Metakilla feierten. Vor der Bühne des Amphitheaters hob sich eine schwarze, tanzende Menschenmasse vor blitzenden Lichteffekten ab. „Wir haben dieses Jahr ein Experiment gewagt“, sagt Andreas Löffelad. „Und das hat ordentlich eingeschlagen.“ Oliver Gut organisiert seit vier Jahren die Veranstaltung, während Löffelad die Musiker liefert. Bisher spielten am Samstagabend regionale Bands, wie Megaherz und Axxis mit eigenen Songs. Dieses Jahr waren drei der besten Tribute-Bands Deutschlands engagiert worden.

Den Anfang machten „Motörböck“, eine der ältesten Motörhead-Bands Europas. Der Funke sprang gleich über. Ohne Verschnaufpause übernahm „Voltbeat“. Die Musiker kommen aus der Hard- und Heavyszene. Anfänglich fanden ihre Auftritte in den Kneipen statt. Heute begeistert die Truppe die Massen. Auch in Dormettingen hatten sie ein leichtes Spiel.

Den krönenden Abschluss der lauten, rockigen Nacht lieferte dann „Metakilla“. Seit einem halben Jahr orientieren sie sich stark an der aktuellen Setlist der Kultband Metallica, hatten für den Abend im Schiefererlebnis aber eine gute Mischung mitgebracht, auch mit Hits aus den 80ern. „Wir legen höchsten Wert auf Authentizität“, erklärte Frontmann Chris. „Die Fans sollen das Gefühl haben, Metallica selbst steht auf der Bühne.“ Es sei eine Ehre, nicht nur zu covern, sondern ein Tribute zu sein. Die Fans waren wohl derselben Meinung. Man hatte nicht das Gefühl, dass ihnen etwas fehlte. Im Gegenteil. Sie verfolgten die Show mit Begeisterung und Genuss. Weitere Fotos auf zak.de.

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