07.09.2018

Ballast abwerfen

Kofferpacken ist eine Kunst für sich. Und ich falle eindeutig in die Kategorie Minimalismus. Das habe ich erst neulich wieder gedacht. Da verstaute ich meine sieben Sachen für ein verlängertes Wanderwochenende in einem Rucksack. Bei jedem Teil überlegte ich mir, ob ich es wirklich brauche, oder ob es nicht auch ohne geht. Und am Ende blieb mal wieder erstaunlich wenig übrig: Kamm und Haarspray braucht kein Mensch in den Bergen – eine einfache Bürste tut es auch. Das kleine 3-in-1-Duschgel ersetzt Seife, Shampoo und Gesichtsreinigung. Und eine warme Jacke reicht vollkommen. So blieb mein Rucksack leicht und mein Rücken freute sich.

Aber auch bei anderen Urlauben packe ich à la Minimal-Art. Oft habe ich den kleinsten Koffer von allen dabei. Statt zig T-Shirts nehme ich lieber Rei aus der Tube mit. Wenn ich dann die großen Taschen der anderen sehe, freue ich mich immer, dass ich nicht so viel Ballast mit mir rumschleppen muss und mit wenig auskomme. Vermisst habe ich bisher übrigens noch nichts. Im Gegenteil, wenn ich nach dem Urlaub alles wieder auspacke, ärgere ich mich über die Dinge, die ich gar nicht gebraucht habe.

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