03.09.2018

Leserbrief

Besser in eine Partei eintreten und sich engagieren

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Zu: Zwei Leserbriefen von Bernd Hempel mit verschiedenen Themenbezügen
Sehr geehrter Herr Hempel!
Ich hätte gerne früher auf Ihren Leserbrief geantwortet, aber ich war im Monat August in China, um meine Kenntnisse in Chinesisch zu verbessern.
Wenn man Ihren Brief vom 7.August liest, muss ich leider feststellen, dass Ihre Kenntnisse, was Ihr Englisch betrifft, noch einige Wünsche offen lassen.
Sie prangern unter anderem an, dass in der Tagesschau Herr Ali Can 2,5 Minuten zu Wort gekommen sei. Herr Ali Can sei der Begründer der „Metwo“Bewegung.
Der letzte Satz haut dem Fass den Boden raus. Sie benutzen ein Wort von dessen Bedeutung Sie offensichtlich keine Ahnung haben. Der Begriff schreibt sich „Meetoo“ und bedeutet „Ich auch“. Ich gehe davon aus, dass Sie häufig Begriffe benutzen, deren Bedeutung Sie nicht kennen.
Zu Ihrem Leserbrief Ist Chemnitz weit weg oder überall? Wenn ich Ihre gesamten Leserbriefe vor meinen Augen Revue passieren lasse, fällt mir auf, dass Sie dieselbe Begabung wie die meisten Politiker haben:
Sie können zu jeder Zeit, am richtigen Ort und zu jedem Thema eine Meinung abliefern. Auch wenn es nur dummes Geschwätz ist. Sie prangern an, dass die Kanzlerin sich nicht nach den ersten Unruhen in Chemnitz zeigte. Was für eine schwachsinnige Forderung! In Sachsen gibt es einen Ministerpräsidenten und dessen Stellvertreter. Was sollen diese anderes sagen als die Kanzlerin? In der Bundesrepublik gibt es außer der Kanzlerin deren Stellvertreter und noch den Bundespräsidenten. Also hat die Bundesrepublik mehrere hochkarätigen Vertreter die die Kanzlerin vertreten könnten. Die Termine in verschiedenen afrikanischen Ländern sind doch seit Monaten fixiert.
Und die Themen, um die es in Afrika geht, sind für europäische Länder von großer Bedeutung.
Wenn in Balingen ein Gebäude brennt muss doch nicht unser OB vor Ort erscheinen.
Es gibt auch noch das Amt für öffentliche Ordnung. Und diesem Amt ist die Feuerwehr unterstellt.
Ich gebe Ihnen folgenden Rat: Bevor Sie an allen Entscheidungen der Politik rumnörgeln, treten Sie doch besser in eine Partei ein und agieren Sie aktiv.
Bringen Sie sich in die Diskussionen ein, machen Sie Vorschläge. Dies ist natürlich nicht so bequem wie auf dem Sofa zu lümmeln und ein Bier nach dem anderen zu trinken. Fazit: „Hauptsach gscheit gschwätzt“.
Gerhard Müller,Siemensstraße 24
Balingen

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