Bodelshausen, 01.09.2018

Zuschauen beim Bohren nach Wärme

Nachhaltig und wohlig warm soll es werden in der Friedenskirche. Und das Mithilfe von Mutter Erde.

 

Die Kirchengemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche in Bodelshausen setzt bei der Erneuerung der alten Gasbrenner-Heizungsanlage ihrer Friedenskirche im Weilerweg auf eine erdgekoppelte Wärmepumpe. Damit sind künftig keine fossilen Brennstoffe mehr notwendig, und die Wärmeversorgung ist autark. Es braucht insgesamt sieben Bohrungen zur Erzeugung von Heizwärme und Warmwasseraufbereitung. Der Bohrbeginn war am Montag dieser Woche, das voraussichtliche Ende der Bohrungen soll am kommenden Dienstag sein.

Zuvor aber gibt es am bevorstehenden Montag um 10 Uhr eine sogenannte Schaubohrung für interessierte Bürger. Man kann die aktuellen Bohrungen verfolgen, den Einbau der Erdwärmesonde bis 100 Meter Tiefe und ebenso das Auffüllen des Bohrlochs mit Zement inklusive digitaler Überwachung des Verfüllvorganges beobachten, und man hat die Möglichkeit, Bohrproben von zwei Bohrungen von einem Geologen erklärt zu bekommen – und noch einiges mehr.

Die Schaubohrung soll eine Plattform des informativen und unverbindlichen Austausches sein, bei der auch kritische Fragen zur Erdwärme ihren Platz haben werden. Unter den geladenen Gästen werden als Vertreter des Auftraggebers der Friedensgemeinde Pastor Kessler, der Bohrgeräteführer Markus Weber der Bohrfirma Goller-Bohrtechnik, der Heizungsbauer Leuze, Vertreter der Baustoffindustrie und Messtechnik mit dabei sein.

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