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Foto: Michael Würz

Albstadt-Pfeffingen, 21.08.2018

Teilnehmerrekord im Roschbachtal

Wissenswerte Informationen und eine Menge Naturgenuss: Die vierte und letzte ZAK-Traufgänge-Sommerwanderung in diesem Jahr führte am Montagabend vom Treffpunkt in Pfeffingen aus ins urige Roschbachtal. Mit Fotostrecke

Die Abschlusswanderung im diesjährigen ZAK-Traufgänge-Wandersommer offenbarte den Teilnehmern am Montag die ganze Schönheit des Pfeffinger Roschbachtals. Nachdem Albstadts Erster Bürgermeister Anton Reger die Teilnehmer der vierten Tour begrüßt hatte, nahm Karl-Eugen Conzelmann die Gruppe mit auf einen spannenden abendlichen Rundgang auf überwiegend schattigen Wegen mit nur leichten Anstiegen.

Dass er beim Start mit dem Hinweis, es sei eine „unglaublich schöne Landschaft“ nicht zu viel versprochen hatte, davon konnten sich die Teilnehmer auf der sieben Kilometer langen Tour in einem Gebiet, das alles zu bieten hat, was das Wandererherz begehrt, überzeugen: grandiose Fernblicke, etwa auf die Balinger Berge und den Schwarzwald, frische Luft und Naturerlebnis pur.

Natur wird greifbar

Am Wegesrand erfuhren die ZAK-Wanderer Wissenswertes über die Pfeffinger Geschichte, die von Hochwassern und Missernten geprägt scheint, über Jagd und freie Pirsch, über Hangrutschungen und Erdbeben, über Schneckenfarmen, die es einst im nicht weit von Pfeffingen entfernten Streichen gab, über Biotope und Sumpfgebiete und nicht zuletzt auch über die verschiedenen Funktionen des Waldes als Wirtschafts- und Erholungsraum. „Man hat den Wald vermehrt als Heilwald erkannt“, erklärte Karl-Eugen Conzelmann. Der Wald tue den Menschen gut. Schon beim Eintauchen in den Wald sei das Mystische spürbar.

Die Strecke führte im oberen Hangbereich über die Schnabelhütte, das Criesewegle, einen Steilabfall, der seinen Namen den Kirschen – schwäbisch „Criese“ – verdankt, und den sogenannten Fleckensumpf. Das Criesewegle sei in früheren Zeiten oft von den Bewohnern Tailfingens als Verbindungs- und Versorgungsweg genutzt worden. „Die Tailfinger tauschten in Zillhausen und Streichen Trikot gegen Obst ein“, erzählte Conzelmann. Trikot habe man genug gehabt, aber kein Obst. So habe sich ein reger Handel bzw. Tausch entwickelt.

Nach zweieinhalb Stunden war man zurück am Ausgangspunkt. Dort konnten sich die Wanderer mit einem Vesper und süßen Leckereien stärken. Die Gruppe der heimischen Getränkehersteller Imnauer Mineralquellen, Stingel Fruchtsäfte und die Lehner-Brauerei als langjährige Hauptsponsoren, sowie das Backhaus Mahl und die Albmetzgerei Steinhart versorgten mit ihren Produkten die durstigen und hungrigen Wanderer. Auch die Traufgänge-Gastgeber Hotel Gasthof Süßer Grund, Brauhaus Zollernalb, Altes Bahnhöfle, Traufganghütte Brunnental, Café Früholz und der Höhengasthof-Wanderheim Nägelehaus sowie das Badkap-Restaurant und der Gasthof Linde waren ebenfalls wieder mit von der Partie.

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