14.08.2018

Kräuterbuschen gegen Unheil

Morgen ist es wieder soweit: In katholisch geprägten Gegenden wird an Maria Himmelfahrt (15. August) der Kräuterbuschen in der Kirche geweiht. Unterschiedlich ist die Anzahl der Kräuter, die in einen Kräuterbuschen gehören. Immer handelt es sich jedoch um eine symbolträchtige Zahl, sei es sieben, neun, zwölf oder ein Vielfaches davon.

In früheren Zeiten kam der Kräuterbuschen getrocknet in den Herrgottswinkel und sollte dort vor Unheil und Krankheit schützen. Im Stall angebracht soll er das Vieh vor Krankheit schützen. Bei herannahendem Gewitter oder Sturm wurden Teile davon verbrannt, um vor Blitz und Unglück zu schützen.

Die Zeit zum Stecken der Kräuter ist gut gewählt, gilt die Zeit zwischen Maria Himmelfahrt und dem 15. September seit alters her als „Frauendreißiger“. In diesem Zeitraum besitzen die Kräuter die meisten Inhaltstoffe und sind somit am wirksamsten. Die gesammelten Kräuter halfen den Familien, um gut über den Winter zukommen.

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