03.08.2018

Endlich einen Commodore 64

von Klaus Irion  

Nein, ich hatte Mitte der 1980er-Jahre keinen Commodore 64 oder Commodore 128, wie der eine oder andere aus meiner Straße. Mein erster Computer war einer von Texas Instruments, und als rudimentäres Speichergerät diente mein handelsüblicher Kassettenrekorder. Im Informatikunterricht einige Jahre später setzte man auf PCs der deutschen Marke Schneider. Und ja, man konnte im Computerraum meiner Schule damit auch ganz gut zocken. An der Decke hing ein heute unvorstellbares Beamer-Monster, das uns „Mission Impossible“ in der Schneider-Version auf die Leinwand projizierte. Aber es war eben doch alles nur ein müder Zocker-Abklatsch im Vergleich zu C64 und C128. Der eine oder andere wird sich noch daran erinnern. Commodore prangte damals selbst auf den Trikots von Bayern München. Lange her, und doch so neu. Denn mit 30-jähriger Verspätung habe ich ihn nun, meinen C64. Er ist zwar nur halb so groß wie das Original, das Gehäuse samt Tastatur reine Attrappe. Dafür hat das Innenleben der chinesischen C64-Hartplastik-Kopie Originalspiele im Angebot. Mit unglaublich mieser 1980er-Jahre Grafik und einem auf Original gemachten, „gefühlsarmen“ Joystick, der die eigentliche Herausforderung beim Zocken darstellt. Retroherz, was willst du mehr, ich bin begeistert.

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