Bad Imnau, 24.07.2018

Große Projekte gestemmt und in der Entwicklungshilfe aktiv unterwegs

Der Verein „Deine Hilfe zählt“ hat in den fünf Jahren seines Bestehen 44.000 Euro gesammelt. Ein großer Erfolg für die junge Initiatorin Irina Ruoff.

 

Mit einem Festabend mit über 100 Gästen feierte der junge Verein „Deine Hilfe zählt“ im romantischen Bad Imnauer Kurpark sein fünfjähriges Bestehen. Den Besuchern wurden, neben kulinarischen Genüssen, in einem Rundzelt in zwei Power -Point-Vorträgen Impressionen aus den vergangenen fünf Jahren dargeboten.

Irina Ruoff, die Gründerin des Vereins, zeigte sich glücklich über die große Besucherresonanz und das Interesse am gemeinnützigen Verein. Auch Ortsvorsteher Robert Wenz und Ortschaftsräte weilten unter den Gästen. Ruoff präsentierte auch die stolze Summe von 44.000 Euro, welche der 2013 gegründete Verein für zwei Projekte gesammelt hat: für ein Arztzentrum in Bolivien und für die Ausbildung von Dorfgesundheitshelferinnen in Uganda.

Die Vorstandsmitglieder Kim Ruoff, Sina Schweitzer, Katharina Schulz, Lisa Weippert und Yvonne Christ gaben anhand von Fotos und Videos Einblicke in die verschiedenen Spendenaktionen, wie Kinderschminken, Floh- und Weihnachtsmärkte, Kunstausstellung, Kuchenverkauf und Blutspenden.

Zusätzlich wurden dem Verein von Wanderungen, Tanzabenden und gar von der Polizeischule in Lahr Spenden überwiesen. Am meisten Spenden mit rund 25.000 Euro gingen von Firmen aus der Region ein.

Benjamin Wolf von der Stuttgarter Stiftung „Stay“ referierte zum Thema „Entwicklung, die bleibt“. Zusammen mit dem Imnauer Verein wurde das Projekt „Ausbildung von Dorfgesundheitshelferinnen in Uganda“ im Ort Ruhepai verwirklicht, indem man zum Beispiel Wissen über Hygiene, Empfängnisverhütung oder Krankheiten wie Malaria vor Ort vermittelte. Der redegewandte Entwicklungshelfer, der seit 18 Jahren ehrenamtlich für die Stiftung tätig ist, bedankte sich für die finanzielle und ideelle Unterstützung beim Imnauer Verein. Ziel der Stiftung „Stay“ seien nachhaltige Hilfsprojekte, die bei der Bevölkerung vor Ort die Eigenverantwortung fördern. Nur so sei in den unterstützten Ländern eine langanhaltende positive Entwicklung möglich.

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