Balingen-Heselwangen, 23.07.2018

Heselwanger Sportler benötigen dringend mehr Platz

Das vorgeschlagene Kleinspielfeld ist für den Heselwanger Verein keine Alternative.

 

Der Sportverein wünscht sich einen Kunstrasenplatz. Doch so einfach ist das nicht. Bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung erläuterte Ortsvorsteher Berthold Roller die derzeitige Sach- und Beschlusslage.

Die im aktuellen Haushalt vorgesehene Maßnahme zur Errichtung eines Rasenkleinspielfeldes auf dem südlichen Bereich des Festplatzes wurde zwischenzeitlich vom Sportverein als nicht ausreichend befunden. Zur Darlegung der Sichtweise des Sportvereins wurde in der Sitzung das Rederecht an Hartmut Landbeck und Matthias Kleiser erteilt. Sie legten die erfreuliche Situation in der Jugendarbeit und dem daraus resultierenden Bedarf, die Anforderungen und die Gründe des Vereins zur Forderung eines Kunstrasenplatzes sachlich und kompetent dar. Der Verein ist den Ausführungen nach mit den derzeitigen Ressourcen an einer Kapazitätsgrenze angelangt und der Ansicht, dass ein Kunstrasenplatz, neben weiteren Vorteilen, besonders eine ganzjährige Trainingsmöglichkeit bieten würde.

Denkbar wären auch, nahe gelegene städtische Plätze mitzubenutzen. Der Verein ist sich bewusst, dass ein Kunstrasenplatz im Bau und in der Pflege einen höheren Aufwand verlangt. Zur Finanzierung gibt es vereinsseitig verschiedene Ansätze, die im Falle der Genehmigung eines Kunstrasenplatzes weiterverfolgt werden könnten.

Ortsvorsteher Roller und das Gremium honorierten die Leistung des Sportvereins in der Jugendarbeit und stellten fest, dass es im Grundsatz um eine Verbesserung der Trainingsbedingungen geht. So seien, neben der Errichtung eines Kunstrasenplatzes auf dem Festgelände noch weitere Möglichkeiten zu prüfen, um diese Situation zu verbessern. Ortschafts- und Gemeinderat Peter Harich verwies auf die Vorlage für die kommende Gemeinderatsitzung, in der die Sportstättenkonzeption behandelt wird und regte an, die Nutzung des geplanten Kunstrasenplatzes beim Gymnasium mit einzufordern. Nach Ansicht des Sportvereins sind rasche Lösungen für den Verein zu finden, da die Situation des Trainingsbetriebes auch wegen des starken Zulaufes nicht befriedigend ist. Das Gremium erkannte die Dringlichkeit der Forderung und entschied, dass ein weiteres kurzfristiges Gespräch mit der Stadtverwaltung gesucht wird.

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