Reutlingen, 06.07.2018

Regionale Hoteliers kämpfen um mehr Wahrnehmung

Die Hotelbranche in der Region Neckar-Alb will künftig mit mehr Selbstbewusstsein auftreten und ihren Beitrag zur regionalen Wertschöpfung deutlicher machen.

von IHK-Pressemitteilung  

Mit diesem Fazit endete der erste Runde Tisch Hotellerie in der IHK Reutlingen. „Wir brauchen mehr Wahrnehmung. Die Sorgen und Nöte der Klein- und Mittelstandsbetriebe im Land und insbesondere des Gastgewerbes sind in Politik und Verwaltung zu wenig präsent. Wir laufen derzeit zu sehr unter dem Radar“, sagte Fritz Engelhardt, Präsident des baden-württembergischen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) und Mitglied der IHK-Vollversammlung.

Die Branche sieht aktuell mit Sorge nach vorne, da an vielen Stellen in der Region zusätzliche Zimmerkapazitäten aufgebaut werden sollen. Politik und Verwaltung seien nun gefordert, in touristisches Marketing und touristische Infrastruktur zu investieren, so der Tenor der Branchenvertreter. „Wenn Hotelkapazitäten aufgebaut werden, muss gleichzeitig das Angebot für die Gäste verbessert und mehr Geld für das Marketing in die Hand genommen werden“, sagte Max-Richard Freiherr Rassler von Gamerschwang, Vorsitzender des Tourismusausschusses der IHK Reutlingen.

Derzeit sind die meisten Hotelgäste in der Region Geschäftskunden. Mit Blick auf die Aufenthaltsqualität auf der Schwäbischen Alb will die Branche künftig mehr Touristen als Übernachtungsgäste gewinnen.

IHK und DEHOGA wollen in einem nächsten Schritt die Situation der Branche und des regionalen Tourismus noch einmal in einer Analyse aufarbeiten und mit anderen Destinationen vergleichen.

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