Albstadt/Balingen, 28.06.2018

Verdi-Senioren beratschlagen über aktuelle Fragen

Die Verdi-Senioren Zollernalb besuchten vor kurzem mit einer größeren Delegation die Mitgliederversammlung der Senioren des Bezirks Fils-Neckar-Alb in Reutlingen.

 

Nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Geschäftsführer Benjamin Stein bedankte sich dieser bei den Kollegen, die sich nach jahrelanger Arbeit im Bezirksseniorenvorstand nicht mehr zur Wahl stellten. Darunter war auch Karl Heinz Maute aus Albstadt, der jahrelang die BeG Senioren Zollernalb bei den Bezirkssenioren vertreten hat.

Andreas Henke, der Pressesprecher des Verdi-Landesbezirks Baden-Württemberg, erklärte in seinem ausführlichen Referat, dass er es als zentrale Aufgabe der Gewerkschaft in den nächsten Jahren sehe, die anstehenden Umbrüche so zu gestalten, dass die Arbeitnehmer am Ende nicht verlieren, sondern gewinnen.

„Wir alle wissen nicht, welche Berufe langfristig verschwinden werden und welche Berufe in der Zukunft neu entstehen werden“, sagte Henke. Diesen Weg wolle die Gewerkschaft allerdings mitbestimmen. Es gebe aus seiner Sicht nur einen Akteur, der alle drei Bereiche, Beruf, Betrieb, und Gesellschaft, gleichermaßen vertreten könne und das sei eine starke Gewerkschaft. Das Rentenniveau müsse bis 2025 gesichert sein. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass das Ringen um eine bessere Rente dazu führt, dass Junge gegen Alte ausgespielt werden“, so Henke weiter.

Einem Antrag des Vorsitzenden der Verdi-Senioren Zollernalb, Salvatore Bertolino, zur Neugestaltung der Seniorenarbeit wurde zugestimmt und an die Verdi-Bezirkskonferenz weitergeleitet.

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