Bitz, 05.06.2018

Russische Konzertorganistin gastiert in der Bitzer Nikolauskirche

Die evangelische Kirchengemeinde Bitz lädt am Sonntag, 17. Juni, zu einem Orgelkonzert mit der in Russland geborenen Organistin Antonina Krymova in die Nikolauskirche ein. Beginn ist um 19 Uhr.

 

Nach ihrem Abschluss 2008 im Fach Klavier am Rimsky-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg entschied sich Antonina Krymova für ein Orgelstudium – zunächst bei Prof. Daniel Zaretsky und ab 2010 bei Ludger Lohmann an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, das sie 2012 mit dem Master erfolgreich abschloss. Ein weiterer Master folgte 2014 im Fach Historische Tasteninstrumente. Neben Meisterkursen, unter anderem bei Guy Bovet, Ewald Kooiman oder Olivier Latry, gewann sie verschiedene Preise bei internationalen Orgelwettbewerben in Moskau, St. Petersburg oder Bad Homburg. Seit 2011 ist sie neben verschiedenen Konzertreisen als Organistin in der Dionyiuskirche in Fellbach-Schmiden tätig.

Auf dem Programm stehen Orgelwerke aus drei Jahrhunderten. Mit der Choralbearbeitung „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Michael Praetorius beginnt das Konzert. Von dem aus Nürnberg stammenden Komponisten Johann Pachelbel ist die „Ciacona in f“ zu hören, in welcher die ganze klangliche Bandbreite der Bitzer Orgel zum Ausdruck kommt. Mit dem Werk „Trumpet voluntary“ des englischen Komponisten John Stanley wird ein kleiner Ausflug nach London unternommen, um danach wieder nach Mitteldeutschland zurückzukehren, und zwar zu Johann Sebastian Bach. Neben den Choralbearbeitungen „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ aus den Schüblerischen Chorälen und „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“ sowie „Schmücke dich, o liebe Seele“ aus der Leipziger Sammlung kommen das Präludium und Fuge in h-moll zu Gehör – Bachs Lieblingstonart. Von der Barockzeit wird über Felix Mendelssohn Bartholdy ein Bogen in die Romantik gespannt: Von ihm erklingt abschließend seine 2. Orgelsonate, deren ersten beide Sätze in c-moll komponiert wurden und ab dem 3. Satz in ein strahlendes C-Dur münden.

Der Eintritt zum Orgelkonzert ist frei. Es wird um Spenden gebeten.

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