Großes Lob für den Einsatz

Frommern, 29.05.2018

Großes Lob für den Einsatz

Die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, besuchte den Schulverbund Frommern und diskutierte mit Eltern aus dem Landkreis.

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klassentreffen – unterwegs in Sachen Bildung“ besuchte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in Begleitung von Regierungspräsident Klaus Tappeser, Schulpräsidentin Dr. Susanne Pacher, Schulamtsdirektor Gernot Schultheiß, Landrat Günter-Martin Pauli, Oberbürgermeister Helmut Reitemann, Ortsvorsteher Stephan Reuß sowie weiteren Gästen jüngst den Schulverbund Frommern.

Die Kultusministerin des Landes Dr. Susanne Eisenmann war zum informellen Besuch im Schulverbund Frommern.
Die Kultusministerin des Landes Dr. Susanne Eisenmann war zum informellen Besuch im Schulverbund Frommern. Foto: Privat

Schulleiter Martin Kettner begrüßte die Runde und zeigte sich erfreut über das Interesse am Austausch mit der Basis. Die erste Station führte die Besucher zu einer Gruppe zukünftiger Erstklässler, die verschiedene Aufgaben zu erfüllen hatten, um ihre Einschulungsreife einschätzbar zu machen.

Dr. Eisenmann und ihre Begleiter spendeten begeistert Applaus, wenn die Kinder die Aufgaben lösen konnten, die von der Pädagogischen Assistentin Andrea Frank und den Lehrkräften Elke Simmendinger, Leonie Jacoby und Timo Helber feinfühlig angeleitet und beobachtet wurden.

Weiter ging es zu Stefanie Merz, die die Plusklasse vorstellte, ein pädagogisches Konzept unter dem Stichwort „Schulreifes Kind“, das Kinder für die Schule fit machen soll, wenn sich noch nicht die endgültige Schulreife eingestellt hat. Ein engagiert vorgetragenes Wochentage-Gedicht und das Zählen von Küken beeindruckte die Besuchergruppe. Anschließend stand die Klasse 5a des Werkrealschulzuges auf dem Programm. Tina Maulbetsch und Sabine Grathwohl, die beiden Klassenlehrerinnen der Inklusionsklasse, und Sonderschullehrerin Sarah Litti stellten unter anderem die Wochenplanarbeit vor, bei der die Schüler nach individuellen Aufgaben und Tempo arbeiten können. Im Anschluss daran begab sich die Ministerin zu einem Gallery-Walk, bei dem die Schulgemeinschaft besondere Arbeitsschwerpunkte vorstellte: das Ganztagesangebot, das Präventionscurriculum, die berufliche Orientierung und die individuelle Förderung. Dr. Susanne Eisenmann nutzte viele Phasen für Rückfragen und ließ sich interessiert gerade von Schülern einzelne Schwerpunkte genauer erklären.

Auf die Vorstellung aus dem Bereich der individuellen Förderung, eine Kooperation mit der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, bei dem es um Lego-Mindstorm und das Programmieren ging, war die Ministerin hochkonzentriert im Austausch mit den Schülern. Auch die Vorstellung des Schulsanitätsdienstes, der von Moni Vögele gemanagt wird, stieß auf großes Interesse. Manuela Heider und Stefanie Unger bekamen die Möglichkeit, das „Projekt Chance“ zu erläutern, eine Kooperation mit einer Einrichtung in Creglingen, in der sich junge Strafgefangene im offen Strafvollzug befinden.

Aber auch die Schülerfirma Krimskram, von Andrea Weisser-Richter und Timo Wischnewski betreut und begleitet, konnte durch ihr Engagement bei Bewirtung, beim Erstellen von Präsentkörben und das Dekorieren der Räumlichkeiten glänzen. Im Anschluss daran stand der Austausch mit einer Gruppe von Lehrerinnen und Lehrer auf der Agenda. Themen wie die Problematik der Sprachförderung beim Übergang von Kindergarten und Schule oder die Gewinnung von Lehrkräften im ländlichen Raum sowie die Kooperationsmöglichkeiten der verschiedenen Schularten im Schulverbund wurden von der Ministerin reflektiert. Anschließend wechselte Eisenmann in ein Forum mit rund 40 Elternbeiratsvorsitzenden aus dem Zollernalbkreis, um da die Themen und Anfragen der Eltern aufzunehmen.

In der Fülle des Programms und in der Dichte der Themen verging die Zeit viel zu schnell. Nach einem großen Lob und Dank der Ministerin für die Gastfreundschaft, die Einblicke in die Arbeit an der Basis und das Engagement am Schulverbund Frommern, machte sie das Angebot, offene Fragen an sie weiterzuleiten. Daran arbeiten nun gerade die Schulleitung und das Kollegium.

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