Ronja Eibl
Foto: Bernard Moschkon
Foto: Bernard Moschkon

Albstadt, 20.05.2018

Ronja Eibl aus Grosselfingen: „Enttäuschung ist schon groß“

Ronja Eibl, U23-Fahrerin der RSG Zollern-Alb, erwischte beim Weltcup einen hervorragenden Start, kämpfte sich gar auf Platz vier – dann riss ihr Schaltwerk. Die 18-Jährige schied daraufhin beim Heim-Weltcup aus.

Frau Eibl, ein klasse Rennverlauf beim Heimweltcup, dann reißt plötzlich das Schaltwerk. Wie groß ist die Enttäuschung?

Ronja Eibl: Schon groß. Es war halt mein erster Weltcup, dann noch das Heimrennen und es wäre so viel mehr drin gewesen. Dafür war es eine nicht so tolle Erfahrung.

Wie lief das Rennen aus Ihrer Sicht?

Eibl: Ich bin relativ schnell vor gekommen, war bergab schneller und sicherer, hatte gute Beine am Berg. Es war alles super, ich bin immer weiter auf Platz drei vorgefahren. Dann waren es nur noch drei Sekunden. Dann auf dem kurzen Schotterstück zum Mitas Abbys war das Schaltwerk ohne Vorwarnung einfach ab.

Was wäre drin gewesen?

Eibl: Platz drei. Bei den ersten beiden mitzufahren, wäre unrealistisch gewesen. Ich kenne die ja von den anderen Rennen.

Wie lag Ihnen die Strecke und der schwierige Untergrund?

Eibl: Ich hatte erst Bedenken, wegen dem nassen Untergrund. Ich bin aber echt gut damit zurechtgekommen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Probleme, bei denen ich dachte: Oh, jetzt wird es kritisch.

Was nehmen Sie als Fazit von Ihrem Weltcup-Debüt beim Heimrennen in Albstadt mit?

Eibl: Dass die Form stimmt. Und dass ich auf jeden Fall versuchen will, dieses Jahr beim Weltcup noch aufs Podium zu fahren. Das wäre mein Ziel. Nächste Woche ist Nove Mesto. Die WM- und EM-Norm habe ich durch Heubach erreicht, ich gehe davon aus, dass sie mich da mitnehmen. Es ist noch im Gespräch, ob ich zum Weltcup nach Kanada gehe in den Sommerferien. Ansonsten würde ich noch in Val de Sole und La Bresse fahren. Wobei ich mir jetzt nach heute sogar auch überlegen könnte, doch auch nach Andorra zu gehen. Vielleicht setze ich den Fokus aber doch auf die EM, was wahrscheinlich schon besser wäre. Das werde ich sehen.

Welches Gefühl hat man als Fahrerin bei der Kulisse im „Bullentäle“?

Eibl: Es ist schon echt klasse. Alle 50 Meter steht jemand und man wird angefeuert.

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UCI-Weltcup 2018.

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