Ungetrübter Badespaß
Ein beliebtes Ziel von Baderatten jeglichen Alters ist das Winterlinger Naturfreibad, das am 1. Juni in die Saison starten wird. Entstanden ist das Bad aus einer ehemaligen Lehmbaugrube. Die Wasserqualität wird von den Behörden als ausgezeichnet bewertet.
Ein beliebtes Ziel von Baderatten jeglichen Alters ist das Winterlinger Naturfreibad, das am 1. Juni in die Saison starten wird. Entstanden ist das Bad aus einer ehemaligen Lehmbaugrube. Die Wasserqualität wird von den Behörden als ausgezeichnet bewertet. Foto: Gudrun Stoll

Zollernalbkurier , 14.05.2018

Ungetrübter Badespaß: Fünf Gewässer erhalten Bestnote

Die Wasserqualität des Winterlinger Naturfreibads und der Seen in Schömberg, Oberdigisheim, Frommern und Rangendingen ist laut dem Sozialministerium ausgezeichnet. Mit interaktiver Karte.

von Pressemitteilung des Landratsamts  

Gute Nachrichten aus dem Stuttgarter Sozial- und Integrationsministerium, das auch für die Gesundheit der Baden-Württemberger verantwortlich zeichnet. Die fünf Badeseen im Zollernalbkreis sind wie bereits in den vergangenen Jahren mikrobiologisch in ausgezeichnetem Zustand, so dass dem sommerlichen Badevergnügen Im Naturfreibad Winterlingen, am Schömberger Stausee, am Oberdigisheimer Stausee, am Fromerner Schiefersee und am Rangendinger Stausee nichts mehr im Weg steht.

 Während man sich bei den vier Letztgenannten wohl schon beim nächsten Sommertag auch im Wasser selbst vergnügen kann, muss man auf den Badespaß in Winterlingen noch etwas warten. Dort beginnt die Saison erst am 1. Juni. Schließlich gehört das Naturfreibad deutschlandweit mit zu den höchstgelegenen, was natürlich wiederum Auswirkungen auf die Wassertemperaturen hat.

Nicht ganz so gut schneidet die sechste Naturbademöglichkeit im Landkreis, die Badestelle an der Lauchert bei Burladingen-Hörschwag ab. Laut der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) ist das Wasser der Lauchert an dieser Stelle aber noch von „ausreichender Qualität“.

Nähere Angaben, was zu dieser Einstufung geführt hat, macht die LUBW aber nicht. Es heißt von Seiten des Ministeriums allgemein gehalten: „Vom Baden in Flüssen rät das Ministerium weiterhin ab, da diese – abgesehen von wenigen ausgewiesenen Badestellen – nicht zum Baden geeignet sind und amtlich auch nicht kontrolliert werden.“ Es sei daher nicht auszuschließen, dass an diesen Badestellen mikrobiologische Verunreinigungen oberhalb der geltenden Grenzwerte vorliegen.

Für die Überprüfung aller Gewässer in Baden-Württemberg sind die jeweiligen Gesundheitsämter der Landkreise zuständig. Von den Gesundheitsämtern werden während der Badesaison, die in Baden-Württemberg in der Regel vom 1. Juni bis zum 15. September dauert, mindestens einmal im Monat Wasserproben entnommen und eine Untersuchung im Labor veranlasst. Denn: Aktuelle Ereignisse wie Wolkenbrüche können zu Einschwemmungen von Keimen oder Schadstoffen in die Gewässer führen.

Das Ministerium für Soziales und Integration rät daher, zusätzlich die an Badeseen aufgestellten Hinweise und Badewarnungen zu beachten. Aktuelle Informationen zur Wasserqualität während der Badesaison gibt es auf der im Internet eingestellten Badegewässerkarte oder können bei den Gemeinden und Gesundheitsämtern erfragt werden.

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