30.04.2018

Leserbrief

Abbaugrenzen sichtbar gemacht

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Die bereits seit Tagen diskutierten, bereits jetzt mit rund 8,6 Hektar angedachten Süderweiterungsgrenzen wurden am Sonntagvormittag von einigen Mitgliedern des neuen Vereines NUZ e. V. nun für möglichst jeden Mai-Wanderer sichtbar gemacht.

Diese mit Warnbändern verbundenen Abpflockungen der Gemeinde, die auf bereits jahrelanges Drängen nun endlich das zunächst geplante Ausmaß auf dem Plettenberg aufgezeigt, wurde bereits besonders Richtung Ratshausen, dem zunächst kritischsten Punkt, wieder von wem auch immer, entfernt. Die rote Kreuzmarkierung war aber noch gut zu erkennen.

Bereits am Sonntag war eine große Zahl von Wanderern auf dem Plettenberg und hat die einmalige Einkehrmöglichkeit und Bewirtung an der Plettenberghütte bei herrlichem Sonnenschein genutzt. Die Aktiv-Freunde um eine möglichst große Erhaltung der Plettenberghochfläche waren sich alle einig, dass diese Abbaufläche bereits viel zu groß ist. Nicht nur der Stadtrat in Balingen, sondern zwischenzeitlich einige andere wichtigen Personen haben nach Besichtigung geäußert, dass selbst diese bisher angedachte Süderweiterung viel zu groß bemessen wäre. Holcim und Gemeindeverwaltung aber fordern eine nochmals um 50 Prozent größere Abbaufläche, die dann bis zu den Naturschutzschildern Richtung Ratshausen und Hausen gehen würde.

Vom südlichen Plettenberg Richtung Hausen, Ratshausen und Schömberg bliebe sichtbar so gut wie nichts mehr übrig. Es würde sich dann tatsächlich zu einem Plattenberg entwickeln.

Norbert Majer

für den NUZ e. V.

Schulstraße 22

Dotternhausen

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