24.04.2018

Leserbrief

Die Maximalgrenzen sind mit keinem Wort erwähnt

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.
 
Zu: „Neuer Steinbruch auf dem Plettenberg: Die Grenzen sind abgesteckt“, vom 21. April.
Am 24. November 2017
kurz-, mittel- und langfristigen Kalksteinabbau auf dem Plettenberg. Die kurzfristige Abbaugeländefreigabe soll ca. 8,6 Hektar betragen. Die mittel- und langfristige Abbaufreigabe kann, laut Herrn Pauli in Abhängigkeit vom Stand der Rekultivierung durch Holcim, zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Soweit der Bericht vom November 2017.
Auffallend ist, dass die Bürgermeister von Balingen, Schömberg und Dotternhausen aktuell lediglich das 8,6 Hektar große Abbaugebiet in der Presse ansprechen und die von Holcim angestrebte Maximalgrenze, wie von Herrn Pauli beschrieben, mit keinem Wort erwähnen. Sollen die Bürger unter Umständen getäuscht werden?
Die Bürgermeisterin von Dotternhausen, Frau Adrian, muss in der Gemeinderatssitzung am 25. April klar zum Ausdruck bringen, dass mit der aktuell ausgesteckten 8,6 Hektar-Abbaugrenze die Maximalgrenze für Holcim gemeint ist. Dieses würde dann auch dem „Bürgerentscheid zum verträglichen Kalksteinabbau“ vom Februar 2017 weitgehend entsprechen, für den sich 616 Dotternhausener Bürger mit klarer Mehrheit ausgesprochen haben.
Der Landrat sollte zu den vorgenannten Widersprüchen Stellung beziehen, für alle Beteiligten Klarheit schaffen und helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
Helmut Gimbel
Schafbergweg 1, Dotternhausen

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