Stuttgart/Harthausen, 05.04.2018

Leihgabe kehrt zurück

Weniger Besucher als erwartet haben die Ausstellung besucht.

von Gudrun Stoll  

Die Landesausstellung „Der Meister von Meßkirch. Katholische Pracht in der Reformation“ ist zu Ende gegangen. Insgesamt 32.745 Besucher sind in die Staatsgalerie gekommen. Die Ausstellungsmacher hatten mit 50.000 Besuchern gerechnet. Insgesamt habe man in den 100 Ausstellungstagen aber viel positive Resonanz erhalten, teilte die Staatsgalerie Stuttgart auf SWR-Anfrage mit.

Ein namenloser Künstler und ein wenig populäres Thema erreichten halt nicht die ganz großen Publikumsmassen. Der Meister von Meßkirch hatte im 16. Jahrhundert im Raum Oberschwaben zahlreiche Altäre und Heiligenbilder geschaffen. Für Stuttgart wurden Werke aus aller Welt zusammengetragen. Zu den Exponaten gehörte auch ein Leihgabe aus der Kirchengemeinde Harthausen.

Das Reliefbild mit einer Hintergrundmalerei aus dem Jahr 1520 hängt als Kostbarkeit in der St. Maurituskirche und wurde unter strenger Aufsicht von Experten für die Stuttgarter Ausstellung abgeholt.

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