10.03.2018

Leserbrief

Ist das Gremium noch glaubwürdig?

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.
 
Jetzt wird es
Vom Rathaus kommt auch die Aussage, wir vertrauen Holcim. Wohl dem, der es glaubt. Die BI hat schon sehr viel unternommen. Was wir an Ablehnung, Stursinn, Falschinfos etc. erlebt haben, spottet jeder Beschreibung. Im Hintergrund werden die Weichen für die jeweiligen Interessen gestellt. Bürgerbeteiligung ist nicht gewünscht. Will die BI etwas wissen oder ist sie nicht einverstanden, so könne sie auf eigene Kosten klagen. Zum Beispiel gegen die Gebühr des Landratsamts für das abgelehnte Bürgerbegehren in Höhe von 1260 Euro. Will man zu etwas eine Info, lautet die Antwort oft „Geheimhaltung“. Alles ist mühsam und äußerst schwierig. Nach Rückfrage zum fehlenden Umweltverträglichkeitsgutachten von Holcim zu Vögel, Frösche etc. und Gutachterauswahl stellt der ZAK die Glaubwürdigkeit der BI in Frage. Dazu fällt mir nichts mehr ein. Uns nun als Buhmänner hinzustellen, ist höchst unfair. Wir tun alles ohne Eigennutz zum Wohle vieler. Zu der Meinung von Alex Moser sagt man am besten nichts.
Die Zielsetzung der BI ist und bleibt beim Kalksteinabbau: Menge/Fläche und Vergütung muss angemessen sein. Wir sind nicht die letzte Generation. Bestmöglicher Naturschutz und Rekultivierung – keine Schaumschlägerei. Optimale Filtertechnik für die Unmengen an Schadstoffen, die verbrannt werden. Steuerlich Beteiligung für Gemeinde und Umgebung – keine Tricksereien. Jeder Bürger soll sich nun fragen, was an diesen Zielen falsch oder unrechtmäßig ist. Wir können das Thema Holcim auch schon lange nicht mehr hören. Aber aufgeben würde nur in die Karten derer spielen, die andere Interessen verfolgen. Angesichts dieser wichtigen Themen müsste sich die gesamte Raumschaft längst den Dingen annehmen. Der ZAK hat zudem die Möglichkeit, seine Meinung zu überdenken und gegebenenfalls zu korrigieren.
Günter Schäfer
Joh.-Seb.-Bachstraße 15
Dotternhausen

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