05.03.2018

Leserbrief

Die Plettenbergaktivisten befinden sich im blinden Übereifer

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Die Sache mit der Kröte ist ein Flop, schade! Mit der Beurteilung in der Wilhelma hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Dort wurde erst jüngst nachgewiesen, dass die Juchtenkäfereier im Bereich von S21 von S21-Gegnern gelegt wurden.
Blinder Übereifer! Ich hätte den Plettenbergaktivisten einen Tipp: „Aus gut unterrichteten Kreisen ist belegt, dass die Nisthöhle einer Wühlmausfamilie auf dem Plettenberg in Folge von Sprengungen geflutet wurde. Die Familie konnte sich in letzter Minute ins Freie retten. Der Wühlmausvater ist eindeutig traumatisiert. Die Wühlmausmutter wollte mit ihren Kindern nach Dotternhausen ziehen, ihr wurde wegen einer akuten Katzenallergie abgeraten. Die Familie ist obdachlos, rasches Handeln ist angesagt! Es ist mit Massenflucht zu rechnen. Jetzt ist Holcim gefragt! Es wäre von der Firmenleitung anständig sofort ein Notauffanglager mit Integrationsstatus einzurichten. Auch eine Maus hat das Recht unversehrt von einer Katze oder einem Greifvogel gefressen zu werden!“
Spaß an ein Hauseck! Die Sache Plettenberg geht mir und vielen anderen auf den Sack! Der ZAK widmete in seiner Ausgabe vom 3. März 2018 eine ganze Seite, „Grotten breit“, alle Achtung, obwohl dafür eine sicherlich noch junge Fichte sterben musste. Frevel und Raubbau an der Natur! Schön ist es im Bericht zu lesen, dass trotz jahrzehntelanger, brachialer „Zerstörung“ noch 57 Vogelarten beobachtet werden. Ich wusste gar nicht, dass es so viele in unseren Breiten gibt. Jeder der auch nur ein Kilogramm Zement verbaut macht sich am Plettenberg bzw. an der Natur schuldig! Ergo: „Bauverbot für alle!“ Dabei ist es doch völlig egal welcher Berg um einige läppische Meter abgetragen wird. Holcim wäre gut beraten euren/unseren Müll nicht mehr anzunehmen, entsorgt ihn doch gefälligst selbst, ihr habt ihn ja auch produziert! Gut eine Lösung wäre unseren Dreck vor einer anderen Haustüre zu verbrennen.
Wie edel ist doch die Sorge der Bürgerinitiative um das Wohlbefinden der Menschen allgemein, die bewusst in all ihrem Tun und Handeln gegen jegliche Naturgesetze verstoßen.
Alex Moser
Gartenstraße 24, Obernheim

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Plettenbergabbau.

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