Messstetten, 03.03.2018

Interstuhl kritisiert Verkauf der Firma Rolf Benz nach China

Ein chinesischer Investor übernimmt die Firma Rolf Benz. Interstuhl bemängelt das Verfahren öffentlich.

 

In einem offenen Brief bemängelt die Geschäftsleitung der Tieringer Firma Interstuhl den Verkaufsprozess und die generelle Handhabung der Vorgänge bei der Übernahme der Rolf Benz AG & Co. KG aus Nagold.

Wie es in dem Schreiben heißt, habe sich der Tieringer Hersteller von Büromöbeln seit Oktober 2017 beim Verkaufsprozess um Rolf Benz engagiert. Nun soll der Zuschlag an den chinesischen Polsterriesen Kuka Investment und Management (Tochtergesellschaft der Jason Furniture) gehen.

In seinem Brief stellt der Geschäftsführende Gesellschafter Joachim Link die Frage, warum der lokale Hersteller Interstuhl trotz vergleichbarem, eher besserem Angebot, nicht den Zuschlag erhalten habe. Link hat nach eigenem Bekunden den Weg in die Öffentlichkeit bewusst gewählt, um noch rechtzeitig öffentlich zu intervenieren. Denn noch gebe es kein Closing und damit sei das Bieterverfahren noch nicht abgeschlossen. Es bleibe also eine Rest-Chance, hier doch noch etwas zum Guten zu wenden. Denn Link befürchtet, dass bei der Übernahme durch chinesische Investoren am Standort Nagold ein massiver Abbau von Arbeitsplätzen droht.

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