Weilen u.d.R., 21.02.2018

Weilen bleibt weiter schuldenfrei

Der Weilener Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Haushaltsplan verabschiedet.

 

Bürgermeister Gerhard Reiner begrüßte die Geschäftsführerin des Gemeindeverwaltungsverbands Oberes Schlichemtal Jennifer Armbruster. Sie gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und erklärte, dass dieses aufgrund von Mehreinnahmen sehr positiv verlaufen ist. Die vorgesehene Rücklagenentnahme in Höhe von 153.000 Euro sei nicht erforderlich, der Bestand der allgemeinen Rücklage belaufe sich auf rund 460.000 Euro.

Die Mehreinnahmen ergaben sich bei der Gewerbesteuer, dem Einkommensteueranteil und den Schlüsselzuweisungen. Der Haushaltsplan 2018 weist ein Gesamtvolumen von 1,52 Millionen Euro aus, wovon 1,28 Millionen Euro für den Verwaltungshaushalt und 235.600 Euro auf den Vermögenshaushalt, also die Investitionen entfallen. Der Überschuss im Verwaltungshaushalt beläuft sich nach dem Plan auf 46.000 Euro. Im Verwaltungshaushalt sind die Umstellung auf das neue Kassen- und Haushaltswesen mit 6000 Euro, die Fortschreibung Ortsbuch mit 10.000 Euro und die Kanaluntersuchungen mit 40.000 Euro vorgesehen.

Bei der Gewerbesteuer wird mit Einnahmen in Höhe von 120.000 Euro gerechnet. Beim Anteil an der Einkommenssteuer hofft die Gemeinde aufgrund der guten Konjunkturlage mit Einnahmen von 392.400 Euro, dies sind rund 40.000 Euro mehr als im Vorjahr vorgesehen waren. Die Schlüsselzuweisungen vom Land werden mit 185.600 Euro veranschlagt, dies ist ebenfalls eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Bei den wesentlichen Umlagen ist jedoch auch mehr zu entrichten, so liegt die Finanzausgleichsumlage bei 163.000 Euro und die Kreisumlage bei 216.000 Euro.

Im Vermögenshaushalt sind mehrere Investitionen vorgesehen. Dazu gehören die Notstromversorgung im Feuerwehrgerätehaus im Höhe von 2500 Euro, die Beratungen zur Dorfentwicklung in Höhe von 10.000 Euro. Der Anbau an das Bauhofgebäude verschlingt 45.000 Euro und für den Grunderwerb werden 50.000 Euro beiseite gelegt.

Die Finanzierung der Maßnahmen im Vermögenshaushalt erfolgt über eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt mit 46.000 Euro, Grundstückserlöse und Beitragseinnahmen in Höhe von 43.000 Euro und eine Rücklagenentnahme 117.600 Euro. Für den Anbau an das Bauhofgebäude ist ein Zuschuss aus dem Ausgleichsstock mit 25.000 Euro beantragt. Weiterhin sind ELR-Mittel für die Beratungen im Bereich Dorfentwicklung beantragt. Der Rücklagenbestand wird sich durch die Entnahme auf voraussichtlich 342.400 Euro verringern. Die Gemeinde bleibt weiterhin schuldenfrei.

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