Die Arbeit am Projekt Lautlingen läuft an

Albstadt-Lautlingen, 25.01.2018

Ortsumfahrung: Die Arbeit am Projekt Lautlingen läuft an

In das Netz der Bundesstraßen und in die Autobahnen wurden 2017 im Regierungsbezirk annähernd 170 Millionen Euro investiert. Am Plan für die B 463 in Albstadt wird gearbeitet.

von Pressemitteilung Regierungspräsidium Tübingen  

Wie das Regierungspräsidium Tübingen in seiner Jahresbilanz mitteilt, wurden im vorigen Jahr 206 Millionen Euro für die Bundes- und Landesstraßeninfrastruktur im Regierungsbezirk ausgegeben. Die bereits im Jahr 2016 sehr hohe Investitionssumme von rund 184 Millionen Euro sei nochmals um fast zwölf Prozent gesteigert worden.

Das Regierungspräsidium Tübingen will in diesem Jahr die Planungen für die Projekte im vordringlichen Bedarf zügig zur Baureife führen. Hierzu zählt auch die Ortsumfahrung Lautlingen.
Das Regierungspräsidium Tübingen will in diesem Jahr die Planungen für die Projekte im vordringlichen Bedarf zügig zur Baureife führen. Hierzu zählt auch die Ortsumfahrung Lautlingen. Foto: Dagmar Stuhrmann

„So viel Geld haben Bund und Land noch nie in einem Jahr in die Straßeninfrastruktur im Regierungsbezirk investiert“, betont Regierungspräsident Klaus Tappeser. Ein Schwerpunkt lag mit rund 66 Millionen Euro auf der Erhaltung der Straßen.

Auf rund 60 Streckenabschnitten wurden die Fahrbahnen von Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen erneuert sowie 17 Brücken und andere Bauwerke an Straßen saniert.

Mit ein Schwerpunkt war die Ortsumgehung von Reutlingen (Scheibengipfeltunnel) im Zuge der B 312 mit rund 17 Millionen Euro. Das Radwegenetz an Bundes- und Landesstraßen wurde für rund 2,5 Millionen Euro erweitert. Parallel zu diesen direkten Investitionen vergab das Regierungspräsidium Zuwendungen in Höhe von rund 6,4 Millionen Euro an Landkreise, Städte und Gemeinden zur Verbesserung der kommunalen Straßen- und Radverkehrsinfrastruktur.

„Auch für 2018 ist wieder von einer hohen Mittelbereitstellung für den Straßenbau auszugehen, was mit Blick auf den notwendigen Erhalt der Substanz und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur im Regierungsbezirk sehr zu begrüßen ist“, so Tappeser weiter.

Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bilde die Planung neuer Projekte. Unabhängig von der vom Landesverkehrsministerium angekündigten Priorisierung stünden derzeit bereits sieben Großprojekte in intensiver Bearbeitung. Mit insgesamt 722,1 Millionen Euro umfassen diese sieben Projekte 40 Prozent des Gesamtkostenvolumens aller Projekte des vordringlichen Bedarfs im Regierungsbezirk Tübingen.

Hierzu zählen die Ortsumfahrung Lautlingen, deren Kosten mit 43,2 Million Euro veranschlagt sind, der Ausbau der B 27 bei Bodelshausen-Nehren mit 88,3 Millionen Euro und der Schindhaubasistunnel in Tübingen mit 217,1 Millionen Euro. Ziel sei es, diese Planungen schnell zur Baureife zu führen. Gerade im Regierungsbezirk Tübingen mit seinem starken ländlichen Raum sei eine gute Straßeninfrastruktur von zentraler Bedeutung für das Wohl der Bürger und zum Nutzen der Wirtschaft, heißt es der Mitteilung.

Info Das Regierungspräsidium ist zuständig für die Verwaltung, den Bau und den Erhalt von rund 3600 Kilometern Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des zugehörigen Radwegenetzes.

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Südumfahrung Lautlingen.

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