12.08.2017

Leserbrief

Setzen wir uns an einen Tisch

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.
 
In Dotternhausen
Folgende obersten Ziele haben diese Initiativen: Gemeinwohl: fairer Umgang, Rechtssicherheit, gerechtes Geben und Nehmen; Ethik: Umwelt- und Naturschutz, Nachhaltigkeit, Sicherheit
Obwohl wir uns für diese Dinge zum Wohle der Gemeinde einsetzen, sind die Möglichkeiten unserer Bürgerinitiativen beschränkt. Wir bekommen keine Unterstützung von Seiten der Gemeinde. Wir sind zwar deren Bürger und Wähler, unsere Plattformen sind aber „nur“ Leserbriefe über die Presse und laufende Veranstaltungen.
In Dotterhausen stehen wir als aktive Leute stellvertretend für über 600 Unterschriften der Bürger. Diese Bürger haben auch die amtierenden Gemeinderäte gewählt. Diese Bürger sind gegen die Abbaugrenzen, die ihre Gemeinderäte ohne Beachtung des Bürgerentscheides weiterhin vertreten. Warum treten die Gemeinderäte nicht für Ihre Wähler ein? Es ist kein Bürgerauftrag, möglichst schnell einen Knopf an die Verträge zu machen, sondern, genau wie die Ziele der BI, den Bürgerentscheid umzusetzen und die bestmögliche Lösung für die Gemeinde Dotternhausen zu finden, unter Beachtung von Natur-und Umweltschutz und gerechtem Geben und Nehmen. Das ist ohne Zweifel möglich und unserem Zementwerk entsteht dabei für den Fortbestand ganz bestimmt kein Schaden.
Eigentlich sollten die Ziele der Bürgerinitiativen auch die Ziele der Gemeinden sein.
B und I, damit beginnt auch ein anderes Wort: Bitte. Bitte, liebe Gemeinderäte, respektieren sie den Bürgerentscheid, bitte handeln sie nicht voreilig und lassen sie sich nicht einschüchtern vom Druck, den das Zementwerk eventuell in den Verhandlungen aufbaut. Bitte setzen sie ein Zeichen, dass es anders weitergehen soll als bisher, bitte laden sie uns zu einem Gespräch ein, wir würden gerne weitere Details zu diesen Ausführungen persönlich besprechen.
Hören wir endlich auf, uns zu streiten, setzen wir uns vernünftig an einen Tisch. Ein Versuch sollte es wert sein.
Wolfgang Wochner
Plettenbergstraße 22,
Dotternhausen

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