01.07.2017

Leserbrief

Heimat muss geschützt werden

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.
 
Dotternhausen und
Was alles von Holcim verbrannt wird und wie die Abgasreinigung geregelt wird, darüber verliert der Umweltminister keine Silbe. Für wie dumm wird die eigentlich Bevölkerung von den Ämtern und Politikern gehalten, die dieses Vorgehen der Firma für gut befinden?
Ein weiteres Thema ist die Erweiterung des Kalksteinabbaus auf dem Plettenberg. Der Plettenberg als Landschaftsschutzgebiet, die Schwäbische Alb als Geopark, nationaler, europäischer und globaler Geopark der UNESCO ausgezeichnet, wird nicht beachtet und auf kommerzielle Weise verschandelt. Die bisherige Abbaufläche zeigt senkrechte Wände, auf der eine Rekultivierung undenkbar erscheint. Hier sollte erst einmal darauf gedrängt werden, dass die bisherigen Abbaugebiete schonend ihren alten Zustand, wie vor dem Beginn des Abbaus, wieder erhalten, bevor über eine Erweiterung des Abbaugebiets verhandelt wird. Auf dieses Thema sollten die Behörden besonders achten. Wohin geht ein großer Teil des bei Holcim hergestellten Materials? Eine nicht deutsche Firma hat die Erlaubnis, deutsche Naturschutzgebiete zu zerstören, um das hergestellte Material dann auch außerhalb der Landesgrenze zu verkaufen.
Meine Damen und Herren des Gemeinderats von Dotternhausen, ist Ihnen die Heimat nicht schützenswert ? Wägen Sie bitte genau ab, ob Ihnen die angeblichen Gelder der Firma Holcim lieber sind als die Heimat und der Frieden in der Gemeinde. Wenn jetzt eine Erweiterung kommt, steht die nächste schon vor der Tür.
Eugen Rominger
Georgstraße 31, Meßstetten
Umweltforum Heuberg

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