Inzigkofen, 08.06.2017

Millionenschaden bei Brand in Oldtimer-Werkstatt

In Engelswies ist am Mittwochvormittag eine Kfz-Werkstätte für Oldtimer abgebrannt.

 

Umliegende Häuser waren nicht betroffen, sie konnten abgeschirmt werden. Die Brandursache ist noch unklar, morgens wurde noch in der Halle gearbeitet. Der Schaden wird von der Polizei auf rund eine Million Euro beziffert.

Das Feuer wurde am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr im Lager der 20 mal 30 Meter großen Halle entdeckt. Der Brand griff auf ein großes Reifenlager über, wodurch eine starke Rauchentwicklung entstand. Schwarzer Qualm strömte aus dem Gebäude, hüllte den gesamten Ort in grauen Nebel. Es stank nach Plastik und regnete Asche.

Die Löscharbeiten der Feuerwehr wurden durch eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach erschwert. Zudem musste Löschwasser jenseits der nahe vorbeiführenden Bundesstraße 313 herangeholt werden. Da die Feuerwehr Schläuche über die Fahrbahn legen musste, kam der Verkehr nur schleichend voran. 133 Einsatzkräfte waren mit 26 Fahrzeugen und zwei Drehleitern angerückt, Wehren aus Inzigkofen und Ortsteilen, Meßkirch, Sigmaringen und Bad Saulgau waren im Einsatz.

Auch das DRK und der Malteser Hilfsdienst standen bereit und mussten eine leicht verletzte Person versorgen: Der Praktikant der Werkstatt rettete einen Oldtimer aus den Flammen und erlitt dabei leichte Brandverletzungen und eine leichte Rauchvergiftung. Die Feuerwehr musste mehrere mit Acetylen gefüllte Gasflaschen mit Wasser kühlen, um eine Explosion zu verhindern. Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat einen Sachverständigen mit der Klärung der Brandursache beauftragt.

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