Neue Wege zum Altar
Ein Fest im Freien wird mit vielen Lampions am Abend besonders romantisch.
Ein Fest im Freien wird mit vielen Lampions am Abend besonders romantisch. Foto: Pixabay

Neue Wege zum Altar

Auch Hochzeiten sind vor Trends nicht sicher – zum Glück. So können Paare abseits der alten Normen gestalten.

von Hannes Mohr/red   Die Kommentarfunktion ist bei diesem Artikel deaktiviert

Klassische Klischees bei der Hochzeit dürfen nicht fehlen. Und dennoch wollen Paare ein individuelles Fest abseits der Traditionen, das ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Neue Trends kommen da gelegen, um mehr Gestaltungsmöglichkeiten zu haben.

Nachhaltigkeit

Wer mit Bio-Lebensmitteln kocht und auf dem Fahrrad statt in einem motorgetriebenen Fahrzeug zur Arbeit fährt, der möchte auch bei seiner Hochzeit auf seinen CO2-Fußabdruck achten. Nachhaltige Hochzeiten sind nicht nur ein Trend, sondern auch die konsequente Umsetzung des eigenen Lebensstils.

Das Konzept kann sich durch die gesamte Feier ziehen. Für die Papeterie wird recyceltes Papier verwendet, das Hochzeitsauto ist ein Elektrofahrzeug und das Hochzeitsdinner wird mit regionalen Zutaten zubereitet. Das Hochzeitskleid und der Anzug Bräutigams werden aus zweiter Hand gekauft und auf den Tisch und in die Hände der Braut kommen nur saisonale, heimische Blumen.

Food-Trucks statt Buffet

Der Trend aus den USA hat neben deutschen Innenstädten mittlerweile auch hiesige Hochzeitsfeiern erreicht: Statt biederem Hochzeitsbankett versorgen Food-Trucks die Gäste mit trendigem Essen. Wer jetzt an fettige, billige Speisen denkt, liegt falsch: Modernes Street Food greift nachhaltige und gesunde Lebensmitteltrends auf, dass sogar dem überzeugtesten Hipster vor Begeisterung das Monokel in die Mate-Cola fällt.

Diese Art des Caterings bietet sich vor allem bei Hochzeiten im Freien an. Wer den Trend mag, sich aber nicht traut, auf das klassische Dinner zu verzichten, kann immer noch einen hippen Food-Truck für den Mitternachtssnack buchen.

Feiern ohne Dach

Die Sporthalle als Veranstaltungsort? Nein, danke! Dann doch lieber unter freiem Himmel. Hochzeiten ohne Dach bringen frischen Wind ins Hochzeitskonzept. Vor allem naturnahe Vintage- oder Boho-Feiern können auf die Outdoor-Location nahezu nicht verzichten. Und wenn abends die Lampions und Lichterketten angehen, ist das an Romantik nicht mehr zu übertreffen.

Während man nahezu alles organisieren kann, hat man das Wetter leider nicht unter Kontrolle. Bei der Planung sollte daher unbedingt eine überdachte Ausweichmöglichkeit bereitstehen.

Blumen bleiben wild

Besonders beliebte Themen bei der Deko sind auch in der Saison 2017 der Boho-Vin-tage-Style und Wildblumen-Arrangements. Diese zeichnen sich durch ihre hohe Natürlichkeit aus und geben der Hochzeitsfeier ein leichtes Hippie-Feeling. Hier wird vor allem mit saisonalen Blumen gearbeitet, im Sommer zum Beispiel mit Pfingstrosen, Hortensien oder Wiesenblumen. Oft gewünscht wird dieser Look in pinken oder zartrosa Farbtönen, wobei sich für den Vintage-Style am besten Altrosé eignet.

Kleid bleibt weiß

Auch wenn es Hochzeitskleider vermehrt in leichten Pastellfarben gibt, bleiben Weiß oder Elfenbein unangefochten Nummer Eins bei den Bräuten. Noch mehr verändern wird sich allerdings das Outfit von ihm. Herren tragen vermehrt Fliege. Auch wenn das klassische Plastron noch immer beliebt ist, sieht man heutzutage häufig Querbinder am Bräutigam.

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