28.02.2017

Leserbrief

Jetzt nicht „nachkarren“

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Wir Kämpfer um einen verträglichen Kalksteinabbau hatten gehofft, dass nach der unvorstellbar klaren Entscheidung der Bürger mit 616 zu 454 Stimmen etwas Ruhe in Dotternhausen einkehren möge. Ein Leserbrief vom Grünen Erwin Feucht nach dem Besuch mit seinem Bundestagsabgeordneten Kühn, Tübingen, kurz vor einer bedeutenden Abstimmung und vom ehemaligen Holcim Mitarbeiter und Albvereinsvorsitzenden M.Zimmermann nach einer klaren demokratischen Abstimmung können nicht unwidersprochen bleiben.
Mir ist dazu eine E-Mail eines „Grünen“ zugegangen: Oh nee. Der Mensch als solcher hat ein großes Talent, sich zu blamieren. Dabei gibt es jene, die das bemerken, aber auch die, welche es nicht bemerken und so das Ausmaß ihrer Blamage nur noch vergrößern. Gibt es eine Obergrenze der Selbstlächerlichmachung? Ja, die Grünen!!! Hoffe sehr, ihr gewinnt! Der Wähler hat für alle Beobachter erkennbar, klar entschieden. Nicht mit „Vorgehensweisen, die stinken“ wurde dieses Ergebnis erreicht. Laut Zimmermann hätten wir schon beim Bürgerbegehren bei einer älteren Frau geklingelt, um eine Unterschrift zu bekommen. Wo was stinkt, haben die Bürger wohl gemerkt. Wir halten die Werbung von Holcim für legal, denn sie können und müssen ihre Interessen vertreten. Wir glauben unsere sind für die Gemeinde, die Natur und Umwelt auch legal. Erneut wird versucht, mit persönlichen Angriffen und unwahren Unterstellungen zum Beispiel gegen unseren Mitstreiter Günter Schäfer, die Nein-Kämpfer persönlich zu verunglimpfen. Von Mandatsträgern wird immer noch behauptet, wir hätten alle 616 Wähler falsch informiert. Günter Schäfer hat nicht in Gutsherrenart gehandelt. Bei allen Entscheidungen und Verhandlungen war an seiner Seite ein heute noch führendes Albvereinsmitglied. Der Bürger konnte in der von Holcim und der Gemeinde massiv bis zum Schluss geführten Werbekampagne selbst bewerten, für welche Argumente er sein Kreuz macht.
Deshalb sollten doch nun alle die demokratische Volksentscheidung respektieren und danach handeln, auch die Behörden und Holcim. Es sollte nicht wieder „nachgekarrt“ und versucht werden, solche Entscheidungen zu unterlaufen.
Norbert Majer
Schulstraße 22, Dotternhausen

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