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Bürgermeisterin Monique Adrian verkündet das Ergebnis im Rathaus. Foto: Lydia Wania-Dreher
Bürgermeisterin Monique Adrian verkündet das Ergebnis im Rathaus. Foto: Lydia Wania-Dreher
Bürgermeisterin Monique Adrian verkündet das Ergebnis im Rathaus. Foto: Lydia Wania-Dreher
Bürgermeisterin Monique Adrian verkündet das Ergebnis im Rathaus. Foto: Lydia Wania-Dreher

Dotternhausen, 19.02.2017

Bürgerentscheid: Dotternhausener akzeptieren Abbaugrenzen nicht

Die Mehrheit der Dotternhausener akzeptiert die von der Gemeinde festgelegte Verhandlungsgrundlage für die Maximalgrenzen des Plettenbergabbaus nicht, sie stimmten mit Nein. 

von Michael Würz  

Insgesamt 57,25 % der Wähler stimmten beim Bürgerentscheid am Sonntag mit Nein, 42,19 % mit Ja. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,95 %. Damit wird sich der Gemeinderat erneut mit den Abbaugrenzen für Holcim befassen müssen.

Zahlreiche Bürger verfolgen die Verkündung des Ergebnisses im Rathaus. Foto: Lydia Wania-Dreher
Zahlreiche Bürger verfolgen die Verkündung des Ergebnisses im Rathaus. Foto: Lydia Wania-Dreher

Bereits um kurz nach 19 Uhr hat Holcim eine Stellungnahme veröffentlicht: 

Die Bürger von Dotternhausen haben sich heute mit ihrem Votum gegen den Vorschlag des Gemeinderats zur Festsetzung der Maximalgrenzen für die Erweiterung des Kalksteinbruchs als Verhandlungsgrundlage ausgesprochen. Werksleiter Dieter Schillo: „Wir bedauern, dass die Mehrheit der Wähler von den Vorteilen einer Zustimmung nicht überzeugt werden konnte. Nichtsdestotrotz glaubt Holcim weiterhin fest an den positiven Nutzen, den der langfristige Betrieb des Zementwerks und des Kalksteinbruchs für Dotternhausen und die Region bietet. Holcim möchte auch in Zukunft ein starker Wirtschaftspartner und ein fester Bestandteil von Dotternhausen bleiben.“ Dazu wird Holcim in den kommenden Tagen und Wochen im offenen Dialog mit den Entscheidungsträgern der Gemeinde über die nächsten Schritte zu beraten. 

Mehr zum Thema lesen Sie heute Abend ausführlich auf zak.de.

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