Leichter zum Wunschberuf
Damit es mit dem ersten richtigen Job auch wirklich funkt, sollte man sich rechtzeitig auf die Suche machen.
Damit es mit dem ersten richtigen Job auch wirklich funkt, sollte man sich rechtzeitig auf die Suche machen. Foto: obs/u-form Testsysteme GmbH & Co KG/Steinbach Fotografie, Silvia Kro
Damit es mit dem ersten richtigen Job auch wirklich funkt, sollte man sich rechtzeitig auf die Suche machen.
Damit es mit dem ersten richtigen Job auch wirklich funkt, sollte man sich rechtzeitig auf die Suche machen. Foto: obs/u-form Testsysteme GmbH & Co KG/Steinbach Fotografie, Silvia Kro

Leichter zum Wunschberuf

Wenn sich die Schulzeit dem Ende entgegen neigt, wird es höchste Zeit für die Suche nach einem Ausbildungsplatz.

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Grundsätzlich sollte man frühzeitig mit der Suche beginnen. Die meisten Betriebe stellen ihre Azubis zu Anfang August oder Anfang September ein und schreiben diese Ausbildungsplätze bereits Monate vorher aus, größere Unternehmen und Behörden oft sogar schon ein Jahr im Voraus. Daher ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig zu bewerben, wenn die Ausbildung direkt nach dem Schulabschluss beginnen soll. Kleine Betriebe sind flexibler. Mit ein wenig Glück gelingt die Bewerbung hier selbst dann, wenn man erst im Sommer auf die Suche geht.

Um freie Ausbildungsplätze zu finden, empfiehlt es sich, in einem ersten Schritt Bekannte und Verwandte nach Empfehlungen für Ausbildungsbetriebe zu fragen. Vielleicht arbeitet der Trainer aus dem Sportverein in einem Unternehmen, das Auszubildende sucht. Oder die Mutter eines Freundes ist in einer interessanten Branche tätig – man weiß nie.

Ein sehr umfangreiches und vielfältiges Angebot an Ausbildungsplätzen bieten Ausbildungsbörsen im Internet, zum Beispiel die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Hier kann nach bestimmten Branchen oder Regionen gesucht und verschiedene Angebote miteinander verglichen werden. Zusätzliche Informationen zu den einzelnen Ausbildungsberufen stellt die Website BerufeNet zur Verfügung: berufenet.arbeitsagentur.de.

Professionelle Vermittler unterstützen bei der Stellensuche für einen Ausbildungsplatz. Diesen kostenlosen Service gibt es zum Beispiel bei der Bundesagentur für Arbeit, den Industrie- und Handels- sowie bei den Handwerkskammern. Die Beraterinnen und Berater vermitteln nicht nur Kontakte zu Betrieben, sondern beraten auch bei individuellen Fragen und geben Tipps zur Bewerbungsmappe und zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben ist auf Berufsmessen schnell und unkompliziert möglich. Dort kann man Personalverantwortliche der Betriebe direkt ansprechen, dabei Informationen aus erster Hand sammeln und direkt vor Ort Bewerbungsunterlagen abgeben. Bei Azubi Speeddatings können Bewerberinnen und Bewerber im Zehn-Minuten-Takt Vorstellungsgespräche mit den teilnehmenden Betrieben führen. So lassen sich in Kürze vielfältige Einblicke und Kontakte gewinnen.

Weitere Tipps und Infos zu den Themen duale Ausbildung und Berufsorientierung gibt es auf der Website www.praktisch-unschlagbar.de. In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit kann man nach freien Ausbildungsplätzen suchen: www.jobboerse.arbeitsagentur.de. Der kostenlose Vermittlungsservice der Bundesagentur für Arbeit ist über die Stichwort-Suche nach „Vermittlungsservice“ auf der Agenturwebseite www.arbeitsagentur.de zu finden.

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