Runter von der Couch
Mit der Motivation beim Sport ist es immer so eine Sache. Bleibt man aber dran, wird man schnell Erfolge feiern.
Mit der Motivation beim Sport ist es immer so eine Sache. Bleibt man aber dran, wird man schnell Erfolge feiern. Foto: Pixabay
Mit der Motivation beim Sport ist es immer so eine Sache. Bleibt man aber dran, wird man schnell Erfolge feiern.
Mit der Motivation beim Sport ist es immer so eine Sache. Bleibt man aber dran, wird man schnell Erfolge feiern. Foto: Pixabay

Runter von der Couch

Rund ein Drittel der Bevölkerung würde gerne mehr Sport treiben, um ihr Wohlbefinden zu steigern. Wenn da der innere Schweinehund nicht wäre.

von Hannes Mohr   Die Kommentarfunktion ist bei diesem Artikel deaktiviert

Bei den aktuell frostigen Temperaturen möchte man sich einfach nur daheim auf dem Sofa warm einkuscheln. Doch kaum hat man es sich gemütlich gemacht, kündigt sich das schlechte Gewissen an: Eigentlich möchte man ja mehr Sport treiben, um die Weihnachtspfunde loszuwerden. Aber zu Hause ist es so gemütlich, und irgendwie kommt immer etwas dazwischen.

Rund 32 Prozent der Deutschen würden mit Blick auf ihre Fitness und ihr Wohlbefinden gerne mehr und regelmäßig Sport treiben. Das hat eine Umfrage von TNS Emnid und der Nürnberger Versicherung herausgefunden. Nur an der Umsetzung hapert es.

Für die Motivation ist es notwendig, sich ein konkretes Ziel zu setzen. Einfach nur „Sport machen“ oder „Fit werden“ als Vorsatz zu wählen, funktioniert selten. Konkrete Zielvorstellungen lauten zum Beispiel: „Ich nehme bis zum nächsten Urlaub fünf Kilo ab.“ Oder: „Ich werde bis Herbst zehn Kilometer am Stück laufen.“ Erst wenn Bilder dieser Vorhaben vor dem geistigen Auge erscheinen, nimmt man die anfänglichen Anstrengungen und Strapazen wie Muskelkater gelassen in Kauf.

Noch besser ist es, seine Ziele in mehrere Etappen aufzuteilen. Das Erreichen eines Zwischenschritts motiviert zum Weitermachen. Auch diese Teilziele müssen sehr konkret formuliert werden und müssen vor allem messbar sein. Nach den ersten Erfolgen macht die nächste Trainingseinheit umso mehr Spaß.

Auf keinen Fall sollte man aufgrund von kurzzeitigen, übertriebenen Motivationsschüben übertreiben. Trainiert man über seine Leistung hinaus, ist man schnell erschöpft und die Motivation sinkt. Abhilfe schaffen Experten in Fitnessstudios mit individuellen Trainingsplänen, die auf den Leistungsstand der Trainierenden abgestimmt sind. Des Weiteren berücksichtigen sie gesundheitliche Aspekte. Die Regelmäßigkeit eines Plans sorgt für Routine und der Weg ins Fitnessstudio wird zur Selbstverständlichkeit.

Wer schwer in die Gänge kommt, darf sich selbst gerne etwas Druck machen – zum Beispiel indem er Freunden oder Familienmitgliedern von seinen Fitness-Plänen erzählt. Behält man sein Vorhaben für sich, ist es einfacher, es wieder zu verwerfen. Die Ambitionen steigen dagegen, wenn im sozialen Umfeld Erwartungen geweckt wurden.

Leichter geht es voran, wenn man sich mit Freunden zum Sport trifft und sich gegenseitig motiviert. Außerdem wird eine Verabredung mit einem Freund im Fitnessstudio seltener abgesagt. Trainiert man stattdessen alleine, ist die Versuchung groß, aus Bequemlichkeit die ein oder andere Einheit auszusetzen – es merkt ja schließlich keiner. Darüber hinaus macht Sport zu zweit oder mit mehreren Personen einfach viel mehr Spaß. Und Spaß ist am Ende der ausschlaggebende Faktor, ob man sich dauerhaft motivieren kann.

 

32 %

Rund ein Drittel der Bundesbürger würde laut einer Umfrage gerne mehr Sport treiben.

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