07.01.2017

Leserbrief

Abbaugrenze müsste dort bleiben, wo sie 1982 festgesetzt wurde

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Zu: Gesteinsabbau an den Grenzen des Naturschutzgebiets auf dem Plettenberg.
In der Gemeinderatssitzung
Ein Gesteinsabbau kann somit, laut der Stellungnahme der Gemeindeverwaltung, nur mit einer Befreiung für den Gesteinsabbau genehmigt werden. In der Gemeinderatsitzung am 23. November 2016 in Dotternhausen wurde über die Festlegung einer maximalen Abbaugrenze abgestimmt. Der Vorschlag über eine maximale Abbaugrenze soll durch einen von der Gemeindeverwaltung initiierten Bürgerentscheid entschieden werden.
Auf Nachfrage an das Umweltamt des Landratsamts Zollernalb über eine Befreiung für den Gesteinsabbau im Landschaftsschutzgebiet Großer Heuberg gab es die Auskunft, dass eine Befreiung für ein Abbaugebiet aus dem Landschaftsschutzgebiet Großer Heuberg nicht möglich ist. Demnach bleibt aus der Aussage des Landratsamtes die Schlussfolgerung, dass nur die Variante der Herausnahme eines Teilstückes aus dem Landschaftsschutzgebiet Großer Heuberg bleibt, um das Abbaugebiet zu erweitern.
Stellt man die Stellungnahme der Gemeinde Dotternhausen vom 5. Oktober gegen die Aussage des Landratsamtes kann es laut Stellungnahme der Gemeindeverwaltung Dotternhausen keine Vergrößerung des Abbaugebiets auf dem Plettenberg geben. Der Stellungnahme nach müsste somit die Abbaugrenze dort bleiben, wo diese 1982 festgesetzt wurde. Die Frage, die sich daraus stellt, ist, ob die Gemeindeverwaltung diesen Sachverhalt wahrgenommen hat.
Dietmar Walter
Schömbergerstraße 35, Ratshausen

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