Arbeitsmarkt ist weiter robust
Die Arbeitsagentur in Balingen.
Die Arbeitsagentur in Balingen. Foto: Archiv
Die Arbeitsagentur in Balingen.
Die Arbeitsagentur in Balingen. Foto: Archiv

Zollernalbkreis, 01.12.2016

Arbeitsmarkt ist weiter robust

Die Arbeitslosenzahl im Bezirk der Balinger Arbeitsagentur liegt unverändert bei 3,3 Prozent.

von Pressemitteilung der Agentur für Arbeit  

Bei der Agentur für Arbeit Balingen haben sich in den letzten vier Wochen 1820 Menschen arbeitslos gemeldet. 1800 konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Zahl der Arbeitslosen ist damit im November erstmals seit dem Sommer wieder leicht gestiegen. Zum Statistiktermin wurden insgesamt 5920 Arbeitslose gezählt, rund 20 mehr als vor einem Monat. „Wir verzeichnen im November deutlich weniger Abgänge aus der Arbeitslosigkeit.

Deshalb ist nach den Rekordzahlen mit den starken Rückgängen der letzten Monate die Zahl der Arbeitslosen diesmal im Vergleich zum Vormonat fast unverändert“, so Georg Link, Leiter der Balinger Arbeitsagentur. Er rechnet damit, dass die Zahl über die Wintermonate steigt. Aber unabhängig von den üblichen Wintereinflüssen zeige auch die langfristige Entwicklung die gute Verfassung des regionalen Arbeitsmarktes. „Eine ähnlich niedrige Zahl arbeitsloser Menschen im November gab es in der Region zuletzt vor über 20 Jahren“, betont Link.

Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk liegt unverändert bei 3,3 Prozent. Ebenfalls gleich geblieben sind die anteiligen Quoten in den beiden Landkreisen des Agenturbezirks. Im Landkreis Sigmaringen liegt sie weiter bei 3,2 Prozent. Der Anstieg um 24 wirkt sich auf die Quote im Zollernalbkreis von 3,4 Prozent ebenfalls nicht aus. Die Hauptagentur weist im Bezirk mit 2,7 Prozent nach wie vor die niedrigste Quote auf. In Albstadt mit jetzt 4,2 Prozent und in Hechingen mit 3,3 Prozent ist die Quote jeweils um ein Zehntel höher als im Oktober.

Dass sich der Arbeitsmarkt derzeit in guter Verfassung befindet, zeigt sich unter anderem daran, dass von dieser Fluktuation auch jene profitieren, die schon länger als ein Jahr nach einer neuen Arbeitsstelle suchen und damit als langzeitarbeitslos gelten. Im Vergleich zum November 2015 ist ihre Zahl um mehr als 100 Personen (fünf Prozent) zurückgegangen. Dennoch gehören dieser Personengruppe weiterhin über 30 Prozent aller Arbeitslosen an.

750 neue Stellenangebote meldeten die heimischen Unternehmen im November. Damit sind seit Jahresbeginn bereits mehr als 8300 Stellen gemeldet worden, über 800 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. 2760 freie Stellen hat die Agentur derzeit noch zur Besetzung im Pool.

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