26.11.2016

Leserbrief

Maximalgrenze so klein wie möglich

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.
 
auf dem Plettenberg
Die maximale Grenzfestlegung
In einer Klausurtagung wurde der maximale Grenzverlauf besprochen. Weiter wurde noch über die Rekultivierungsvorstellungen des Abbaugebiets beraten. Laut den Wünschen der Gemeinde solle die Rekultivierung für das neue Abbaugebiet auf der Basis des Rekultivierungsvertrages von 1982 durchgeführt werden. 1982 wurden ganz klare Vorgaben über die Rekultivierung niedergeschrieben, die bisher in keiner Weise eingehalten wurden.
Die Vorsitzende erklärte dem Gremium, diese Grenze wäre die Verhandlungsbasis der Gemeinde Dotternhausen für den Kalksteinabbau auf dem Plettenberg. Die Festlegung der maximalen Abbaugrenze der Gemeinde Dotternhausen soll die Größe der Fläche festlegen, die aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen werden könnte, mehr nicht, alles andere ist Spekulation und Augenwischerei.
Wie der Abbau in dem zukünftigen Abbaugebiet abläuft, hat die Gemeinde Dotternhausen nicht zu entscheiden. Die Art des Abbaus und die Art der Rekultivierung werden ohne weitere Nachfrage bei der Gemeinde Dotternhausen an anderen Stellen festgelegt.
Um die Hochfläche des Plettenbergs auch nur in kleinster Weise zu erhalten, gibt es für die Gemeinde Dotternhausen nur die Möglichkeit, die Maximalgrenze des Abbaugebiets so klein wie möglich auszuweisen. Bei Verhandlungen über die Art und Weise des Abbaus könnte durchaus das Ergebnis eine fast 60 Meter senkrecht abfallende Steinbruchrandzonensein, und das ohne Kompromisse. Sind solche Ergebnisse im Sinne der Bürger von Dotternhausen, die mit einem Bürgerentscheid gerechtfertigt werden sollen?
Dietmar Walter
Schömbergerstraße 35
Ratshausen

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