Strasser-Areal: eine Chronologie des Scheiterns
Eine Brache samt provisorischem Parkplatz, der inzwischen auch von Brummifahrern genutzt wird: So sieht das Balinger Strasserareal aktuell aus. Wie es weitergeht ist völlig offen. Nach vielen Anläufen soll nun aktive Bürgerbeteiligung zu einem Ergebnis führen.
Eine Brache samt provisorischem Parkplatz, der inzwischen auch von Brummifahrern genutzt wird: So sieht das Balinger Strasserareal aktuell aus. Wie es weitergeht ist völlig offen. Nach vielen Anläufen soll nun aktive Bürgerbeteiligung zu einem Ergebnis führen. Foto: Klaus Irion
Eine Brache samt provisorischem Parkplatz, der inzwischen auch von Brummifahrern genutzt wird: So sieht das Balinger Strasserareal aktuell aus. Wie es weitergeht ist völlig offen. Nach vielen Anläufen soll nun aktive Bürgerbeteiligung zu einem Ergebnis führen.
Eine Brache samt provisorischem Parkplatz, der inzwischen auch von Brummifahrern genutzt wird: So sieht das Balinger Strasserareal aktuell aus. Wie es weitergeht ist völlig offen. Nach vielen Anläufen soll nun aktive Bürgerbeteiligung zu einem Ergebnis führen. Foto: Klaus Irion

Balingen, 02.11.2016

Strasser-Areal: eine Chronologie des Scheiterns

Die Eyach-Arkaden mit exklusiven Wohnungen, ein Lebensmittelmarkt, eine Brauereigaststätte – ambitionierte Überlegungen und Pläne für das Balinger Strasser-Areal gab und gibt es viele. Die Realität sieht anders aus: Schotterparkplatz statt Einkaufstempel.

 

Die ehemalige Schuhfabrik Strasser  soll für einen modernen Einkaufstempel weichen.
Die ehemalige Schuhfabrik Strasser soll für einen modernen Einkaufstempel weichen. Foto: Klaus Irion (Archiv)

 

 

  • Juni 2010: Neuer Anlauf mit neuem Planungsbüro: Mittlerweile wünscht sich die Stadtverwaltung für das Strasser-Areal keinen reinen Einkaufstempel, sondern auch innenstadtnahe Wohnungen. 

 

Die Grafik zeigt, wie die Eyach-Arkaden auf dem Strasser-Areal einmal aussehen könnten.
Die Grafik zeigt, wie die Eyach-Arkaden auf dem Strasser-Areal einmal aussehen könnten.

 

 

Und so sehen die Eyach-Arkaden im 3D-Modell aus.
Und so sehen die Eyach-Arkaden im 3D-Modell aus. Foto: Hannes Mohr (Archiv)

 

  • Juli 2012: Widerstand aus der Nachbarschaft: Anwohner aus der Straße „Im Roßnägele“ befürchten durch den großen Neubau und Lärm durch Anlieferverkehr Beeinträchtigungen. 

 

Anwohner Stefan Burghard (links) erläutert dem Balinger Stadtbaumeister Ernst Steidle (rechts) und Stadträten seine Befürchtungen.
Anwohner Stefan Burghard (links) erläutert dem Balinger Stadtbaumeister Ernst Steidle (rechts) und Stadträten seine Befürchtungen. Foto: Hannes Mohr (Archiv)

 

  • Januar 2013: Wohnungen im Netz: Noch bevor das alte Strasser-Gebäude fällt, werden schon Arkaden-Wohnungen bei Ebay beworben. 

 

  • März 2013: Die Abbruch-Vorarbeiten beginnen. Die Balinger Einzelhändler befürchten unterdessen neue Konkurrenz durch die Filialisten in den Eyach-Arkaden.

 

  • April 2013: Ein Fall für die Gerichte: Anwohner reichen Klage gegen die Arkaden-Pläne ein. Michael Wagner, Leiter des Stadtplanungsamts: „Wir warten erst mal ab (...) alles ist besser als ein brachliegendes Gelände, das dann wieder als wilder Parkplatz benutzt wird.“

 

 

 

 

Im November fällt der markante Schornstein des Fabrikgebäudes.
Im November fällt der markante Schornstein des Fabrikgebäudes. Foto: Michael Würz (Archiv)

 

 

 

 

Das Strassergebäude liegt in Schutt und Asche – die Pläne für die Eyach-Arkaden auch.
Das Strassergebäude liegt in Schutt und Asche – die Pläne für die Eyach-Arkaden auch. Foto: Karl-Otto Müller (Archiv)

 

 

Das Gelände liegt ungenutzt brach – die Natur holt es sich zurück.
Das Gelände liegt ungenutzt brach – die Natur holt es sich zurück. Foto: Klaus Irion (Archiv)

 

 

  • Juli 2015: „Bitte keine Neuauflage der Eyach-Arkaden“: FDP-Stadtrat Dr. Dietmar Foth stellt alternative Überlegungen an: eine Brauereigaststätte, ein Künstlerhaus, ein Ideenwettbewerb, in den die Bürger einbezogen werden. 

 

 

 

 

 

 

Seit über zehn Jahren versuchen die Balinger Stadtplaner ihren Traum vom Einkaufstempel auf dem Balinger Strasser-Areal zu realisieren. Mehr als ein Schotterparkplatz ist bisher nicht herausgekommen.
Seit über zehn Jahren versuchen die Balinger Stadtplaner ihren Traum vom Einkaufstempel auf dem Balinger Strasser-Areal zu realisieren. Mehr als ein Schotterparkplatz ist bisher nicht herausgekommen. Foto: Klaus Irion (Archiv)

 

 

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