Leibertingen, 01.09.2016

Jäger wird bei Drückjagd im Donautal angeschossen

Bei einer kurzfristig angesetzten Drückjagd zur Verhinderung weiterer Wildschäden durch Wildschweine erlitt ein 21 Jahre alter Jäger am Dienstagabend gegen 18 Uhr einen Steckschuss.

von Polizei  

Der Verletzte wurde nach einem Notarzteinsatz mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Ravensburg geflogen, wo das in den Oberschenkel eingedrungene Projektil operativ entfernt wurde. Wie die Polizei mitteilt, stellte sich die Lage wie folgt dar: Ein 47-Jähriger habe sich in ein rund zwei Hektar großes Maisfeld begeben. Dort hielten sich Wildschweine auf, die er vertreiben wollte.

Das Feld war von 20 Jagdkollegen umstellt. Nachdem sich die im Maisfeld schutzsuchende Wildschweinrotte auf konventionelle Weise nicht daraus vertreiben ließ, soll der 47-Jährige einen Gewehrschuss auf den Boden abgegeben haben. Die Kugel traf den außen am Maisfeld stehende Mann. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde eingeleitet.

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