23.06.2016

Leserbrief

Ein Thema für den Landtag

 

Ich bin erstaunt, dass trotz der Fakten, die zum Thema Plettenberg und der Luftverschmutzung bei Holcim bekannt gegeben werden, eine stoische Ruhe in Dotternhausen und Umgebung herrscht.

Selbst die Leserbriefe von Herrn Majer und Herrn Schäfer werden stillschweigend gelesen. Liegt es daran, dass Kalkstein als „Gold der Alb“ bezeichnet wird? Doch wer grapscht das Geld?

Oder ist die Meinung des Regionalverbandes Neckar-Alb der Grund für das Stillschweigen? Die Bürgerinitiative Pro Plettenberg bringt doch sehr gewichtige Argumente. Dass die Bürgermeisterin so artig von Überforderung von Holcim spricht, wenn bestimmte Forderungen erhoben werden, zeigt, dass das Problem eigentlich den Landtag von Baden-Württemberg angeht. Die örtlichen Behörden sind parteilich und überfordert. Die bekannte Drohung wegen Verlust der Arbeitsplätze ein Totschlagargument.

Wann, frage ich, haben die Behörden die Pflicht, das Wohl und Wehe der Bevölkerung im Zollernalbkreis zu schützen. Geheime Abstimmungen und wenig Öffentlichkeitsarbeit zeigt, dass etwas verheimlicht werden muss. Die Presse sollte die Sache viel kritischer behandeln. Die Müllverbrennung bei Holcim mit Stoffen aus dem Nachbarland ohne Vertrag und Entschädigung – eine Unverschämtheit für Kinder, Alte usw.

Gebhard Wörner
Epplergarten 22/1,
Balingen

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