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Nicole Hoffmeister-Kraut kann sich freuen: Sie wird unter Winfried Kretschmann Wirtschaftsministerin. Foto: Privat
Nicole Hoffmeister-Kraut kann sich freuen: Sie wird unter Winfried Kretschmann Wirtschaftsministerin. Foto: Privat
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Nicole Hoffmeister-Kraut kann sich freuen: Sie wird unter Winfried Kretschmann Wirtschaftsministerin. Foto: Privat

Stuttgart/Balingen, 10.05.2016

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) wird Wirtschaftsministerin Baden-Württembergs

Balingerin wird Nachfolgerin von Nils Schmid

Das Kabinett Kretschmann nimmt Gestalt an: Die CDU-Landtagsabgeordnete des Zollernalbkreises, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, wird die neue Wirtschaftsministerin Baden-Württembergs.

Die am 9. Oktober 1972 in Balingen geborene Diplomkauffrau und Mutter von drei Töchtern bringt für ihren neuen Posten einiges an Erfahrung mit. So arbeitete sie bereits bei der Firma Morgan Stanley in London und war Analystin bei Ernst & Young in London und Frankfurt. Zudem ist sie seit 1998 Gesellschafterin und seit 2014 Mitglied des Aufsichtsrates von Bizerba.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut macht beim Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Haigerloch vor der Landtagswahl ein Selfie mit ihr und dem damaligen baden-württembergischen CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf. Foto: Andrea Spatzal
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut macht beim Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Haigerloch vor der Landtagswahl ein Selfie mit ihr und dem damaligen baden-württembergischen CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf. Foto: Andrea Spatzal

Im Landtagswahlkampf hatte Hoffmeister-Kraut angekündigt, sich für die Erhaltung und Generierung von Arbeitsplätzen in der Region einsetzen zu wollen. Sie forderte unter anderem, die dezentrale Struktur in Baden-Württemberg zu erhalten, Bürokratie abzubauen und flächendeckendes Internet mit 50 Megabit einzurichten. Zudem sprach sie sich für eine nachhaltige Energiepolitik sowie für mehr Einfluss der baden-württembergischen Landesregierung auf Bundesebene aus. 

An dem 138 Seiten umfassenden Koalitionsvertrag der künftigen Landesregierung lobte Hoffmeister-Kraut als „Handschrift der CDU“ unter anderem die Stärkung der Realschule, den neuen Kinderbildungspass und die Entlastung der Familien bei der Finanzierung des Besuchs eines Kindergartens im Jahr vor der Einschulung. Auch die beschlossene Schaffung von 1500 zusätzlichen Stellen bei der Polizei sowie eine Überprüfung der Polizeireform sieht sie als Verdienst ihrer Partei.

Die Kabinettsliste der grün-schwarzen Koalitionsregierung wurde am Dienstag offiziell um 12 Uhr präsentiert. Weitere Minister aus der CDU neben Hoffmeister-Kraut sind Thomas Strobl (Innen), Susanne Eisenmann (Kultus), Peter Hauk (Ländlicher Raum) und Guido Wolf (Justiz). Von den Grünen sind neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann Edith Sitzmann (Finanzen), Theresia Bauer (Wissenschaft), Manfred Lucha (Soziales), Winfried Hermann (Verkehr) sowie Franz Untersteller (Umwelt) im Kabinett vertreten. 

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Oh heidanei abr au

Sitzmann mit Magister in Kunstgeschichte als Finanzministerin, die Newcomerin im Polit-Betrieb Hofmeister-Kraut als Wirtschaftsministerin - wenn's dr Sau, vulgo dr nuia Landesregiereng, z' wohl wird, gåht se uffs Eis.

Aniela Schneider, Freiburg am 10.05.2016 13:13:31
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