Julius
Matthias Blumencron, Digitalchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Tagesthemensprecherin Caren Miosga überreichen Julius Tröger und seiner Kollegin Theresa Rentsch den Nannen-Preis. Foto: Grunter und Jahr
Matthias Blumencron, Digitalchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Tagesthemensprecherin Caren Miosga überreichen Julius Tröger und seiner Kollegin Theresa Rentsch den Nannen-Preis. Foto: Grunter und Jahr
Matthias Blumencron, Digitalchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Tagesthemensprecherin Caren Miosga überreichen Julius Tröger und seiner Kollegin Theresa Rentsch den Nannen-Preis. Foto: Grunter und Jahr
Matthias Blumencron, Digitalchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Tagesthemensprecherin Caren Miosga überreichen Julius Tröger und seiner Kollegin Theresa Rentsch den Nannen-Preis. Foto: Grunter und Jahr

Hamburg/Balingen, 29.04.2016

Ein unvergesslicher Tag: Julius Tröger aus Balingen räumt Nannen-Preis ab

Was für eine Ehre: Julius Tröger, Leiter des Interaktiv-Teams der Berliner Morgenpost, ist mit dem Nannen-Preis ausgezeichnet worden – für eine interaktive und vielbeachtete Webreportage. 

von Michael Würz  

M29 – Berlins Buslinie der großen Unterschiede lautet der Titel der interaktiven Reportage, die durch das soziale Universum Berlins führt. Haltestelle für Haltestelle beleuchten die Macher mit interaktiven Elementen und Videos Themen wie Migration, Alter, Einkommen und Mietsteigerung. Mit ihrem Projekt überzeugten Julius Tröger und sein Team die Jury des renommierten Nannen-Preises, der jährlich von Gruner und Jahr vergeben wird.

Julius Tröger, der in Balingen aufgewachsen ist und den viele Balinger noch aus Jugendtagen kennen – er hatte vor Jahren die Internetseite bl-bilder.de ins Leben gerufen – wurde von der Auszeichnung völlig überrascht. Am Donnerstagmorgen noch hatte er in Köln erfahren, dass sein Team für den Grimme Online Award nominiert worden ist.

„Dann bin ich mit dem Flieger nach Hamburg, kurz ins Hotel und zur Preisverleihung – selbst die Jurymitglieder wussten nicht, wie die Wahl ausgegangen war, ein Notar hatte die Ergebnisse unter Verschluss gehalten“, erzählt Tröger am Freitagnachmittag im Gespräch mit unserer Zeitung, nachdem er geschafft daheim in Berlin angekommen war.

In die Redaktion ging es am Freitag nicht mehr, am Montagmorgen dürften die Kollegen Tröger wohl mit Champagner erwarten. „Es ist eine irre Auszeichnung, die normalerweise lokalen Medien gar nicht zuteil wird“, sagt Tröger. Dementsprechend groß fällt die Freude in der Redaktion der Morgenpost aus. Über Twitter und Facebook hatten sie ihn noch in der Nacht mit Glückwünschen überhäuft. Stolz sind sie auf den Mann, über den etwa Spiegel-Autor Cordt Schnibben vor einiger Zeit sagte, dass er mehr noch als große Medienhäuser zeige, wie Journalismus in Zukunft aussehen wird.

„Diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen“, sagt Tröger. „Da steht man auf der Bühne und Außenminister Frank-Walter Steinmeier klatscht einem Beifall.“ Auch alle Chefredakteure aus Deutschland sind da, Matthias Blumencron, Digitalchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Tagesthemensprecherin Caren Miosga überreichen ihm und seiner Kollegin Theresa Rentsch unter lautem Beifall den Preis.

Tröger leitet bei der Berliner Morgenpost ein sechsköpfiges Team aus Journalisten, Programmierern und Designern, deren interaktiven – und vielfach ausgezeichneten – Projekte inzwischen weltweit Beachtung finden.

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