Auf Streifzug mit Friedl
Sie sind scheu und selten zu sehen: Die Rückkehr der Luchse wird im gesamten Land mit Interesse verfolgt.
Sie sind scheu und selten zu sehen: Die Rückkehr der Luchse wird im gesamten Land mit Interesse verfolgt. Foto: Nafo-Tomschi
Sie sind scheu und selten zu sehen: Die Rückkehr der Luchse wird im gesamten Land mit Interesse verfolgt.
Sie sind scheu und selten zu sehen: Die Rückkehr der Luchse wird im gesamten Land mit Interesse verfolgt. Foto: Nafo-Tomschi

Beuron, 02.04.2016

Luchs-Initiative gewährt Einblicke

Auf Streifzug mit Friedl

Die Luchs-Initiative Baden-Württemberg gibt Einblicke in ihre spannende Arbeit. Vorab der Hauptversammlung am 22. April in Beuron bieten Fachleute allen Interessierten Vorträge an.

 

Am Freitag, 22. April, findet um 20 Uhr im Haus der Natur Obere Donau in Beuron der öffentliche Teil der Mitgliederversammlung der Luchs-Initiative Baden-Württemberg statt. Alle Interessierten können an dieser Versammlung teilnehmen. Auf der Tagesordnung stehen spannende Beiträge über die aktuelle Situation des Luchses im Land.

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem erstmals 2015 im Schwarzwald beobachteten Luchs. Dieser wurde gefangen, mit einem Peilsender versehen und wieder in die Freiheit entlassen. Seine Streifzüge werden seitdem genau beobachtet und liefern wichtige Informationen zu Wanderrouten und Lebensraum des Luchses.

Dr. Micha Herdtfelder von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg in Freiburg berichtet unter dem Titel „Luchse in Baden-Württemberg – Spannende Ergebnisse des Luchs-Monitorings“ über aktuelle Erkenntnisse aus den Daten, die seitdem vom Halsbandsender des Luchses versandt wurden. Er informiert aber auch darüber, ob derzeit noch weitere Luchse im Land unterwegs sind. Der Landesjagdverband (LJV) hat inzwischen die Patenschaft für den Luchs übernommen und ihm den Namen „Friedl“ gegeben. Der besenderte Luchs ist nun schon seit Ende September in den Landkreisen Tuttlingen und Sigmaringen unterwegs. Sein Aufenthaltsschwerpunkt befindet sich seit einiger Zeit im oberen Donautal.

Im zweiten Teil der Veranstaltung berichtet Armin Hafner, Ortskenner und Donautal-Guide, sozusagen aus erster Hand von den Erfahrungen der letzten Zeit mit dem Luchs Friedl im Donautal.

Zum Abschluss diskutieren die Referenten und Verbandsvertreter im Podium die Frage „Ist eine Bestandsstützung für den Luchs ein unerfüllbarer Wunschtraum?“.

Anmeldungen beim Haus der Natur, unter der Telefonnummer 07466/9280-0, info@nazoberedonau.de. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Spenden kommen der Luchs-Initiative zugute.

Info

Das „Haus der Natur“ befindet sich im alten Bahnhof in Beuron.

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