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Hamburgs Keeper Goalie Dimitrij Kotschnew ließ den Wild Wings nichts durchgehen. Foto; Eibner
Hamburgs Keeper Goalie Dimitrij Kotschnew ließ den Wild Wings nichts durchgehen. Foto; Eibner
Hamburgs Keeper Goalie Dimitrij Kotschnew ließ den Wild Wings nichts durchgehen. Foto; Eibner
Hamburgs Keeper Goalie Dimitrij Kotschnew ließ den Wild Wings nichts durchgehen. Foto; Eibner

Hamburg, 21.02.2016

Wild Wings unterliegen den Hamburg Freezers mit 0:3

Eishockey-Bundesliga: Angstgegner bleibt für SERC-Truppe unschlagbar

Es bleibt dabei, die Wild Wings können gegen ihren Angstgegner Hamburg Freezers nicht gewinnen, die Schwenninger verloren am Sonntag in der Hansestadt vor über 10 000 Zuschauern mit 0:3 (0:2, 0:0, 0:1).

Im 16. Spiel gegen Hamburg setzte es für Schwenningen die 16. Niederlage. Der Gastgeber standen vor der Partie enorm unter Druck, verlor er doch am Freitag in Köln mit 1:3 . Die hochgehandelten Freezers müssen darum bangen, überhaupt in den Play-off dabei zu ein. Die Wild Wings waren bereits am Samstag per Flieger in die Hansestadt gedüst, konnten so am Sonntagnachmittag einigermaßen ausgeruht gegen die Freezers antreten. Obschon der fantastische 4:2-Derbysieg gegen Mannheim einiges an Kraft gekostet hatte. SERC-Kapitän Sascha Goc bestritt am Sonntag sein 800. DEL-Spiel, er wird am Freitag in der Heimpartie gegen München entsprechend geehrt.

Die Begeisterung bei den Schwenninger Fans scheint nach dem Derbysieg groß, 200 nahmen die weite Reise nach Hamburg auf sich. Die mussten allerdings miterleben, wie ihr Team bereits in der vierten Minute in Rückstand geriet. Marcel Müller konnte auf Zuspiel von Mathieu Roy SERC-Torwart Joey MacDonald überwinden. Die Gastgeber machten weiter Druck. Schwenningen stand aber ordentlich in der Defensive und konnte noch vorne immer wieder Nadelstiche setzen. Damien Fleury, Philipp Schlager und auch Will Acton hatten ihr Visier aber nicht richtig eingestellt. In der 17. Minute gelang hingegen den Gefrierschränken das 2:0. Zunächst hatte MacDonald gegen Thomas Oppenheimer noch sensationell gehalten, beim Nachschuss gegen Sean Sullivan war der Kanadier im Schwenninger Kasten dann aber machtlos.

Für Goc bot sich zu Beginn des zweiten Drittels eine gute Möglichkeit, die Wildschwäne heranzubringen, Goalie Dimitrij Kotschnew war aber auf dem Posten. Dann auch erstes Überzahlspiel für die Schwäne, Matt Pelech fand aber keine optimale Schussposition, so dass Kotschnew Sieger blieb. In der 38. Minute dann der vermeintliche Schwenninger Anschlusstreffer durch Andreé Hult. Doch die Schiedsrichter gaben das Tor nach Videobeweis wegen angeblichen Torraumabseits  nicht. Im Schlussdrittel musste Jaroslav Hafenrichter in die Kühlbox. Schwenningen fing sich aber in Überzahl einen Konter. MacDonald blieb aber gegen Morten Madsen Sieger.

In der 54. Minute Pech für die Norddeutschen, Michael Davies traf nur den Schwenninger Pfosten. Kurz vor Schluss nahmen die Gäste ihren Keeper vom Eis. Doch der Anschluss gelang nicht mehr. Madsen traf in den leeren SERC-Kasten zum 3:0-Endstand. In der DEL geht es weiter Schlag auf Schlag, bereits am Dienstag gastieren die Wild Wings bei den Kölner Haien.

Torfolge: 1:0 vierte Minute Müller (Roy, Festerling), 2:0 17. Sullivan (Dupuis, Klassen), 3:0 60. Madsen.
Strafen: Hamburg sechs, Schwenningen vier.
Schiedsrichter: Bastian Haupt (Kempten) und Gordon Schukies (Herne).
Zuschauer: 10120. 

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