Land sichert Gemeinde Unterstützung zu
Kommt Bewegung in die seit Jahren diskutierte Verlegung der L 440 in Tieringen? Die beiden großen ortsansässigen Firmen hoffen für die eigene Entwicklung auf ein gutes Signal aus Stuttgart.
Kommt Bewegung in die seit Jahren diskutierte Verlegung der L 440 in Tieringen? Die beiden großen ortsansässigen Firmen hoffen für die eigene Entwicklung auf ein gutes Signal aus Stuttgart. Foto: Volkmar Hoffmann
Kommt Bewegung in die seit Jahren diskutierte Verlegung der L 440 in Tieringen? Die beiden großen ortsansässigen Firmen hoffen für die eigene Entwicklung auf ein gutes Signal aus Stuttgart.
Kommt Bewegung in die seit Jahren diskutierte Verlegung der L 440 in Tieringen? Die beiden großen ortsansässigen Firmen hoffen für die eigene Entwicklung auf ein gutes Signal aus Stuttgart. Foto: Volkmar Hoffmann

Stuttgart/Meßstetten, 02.02.2016

Land sichert Meßstetten bei Verlegung der Landesstraße 440 seine Unterstützung zu

Bürgermeister und Firmenchefs erläutern im Ministerium Dringlichkeit

Eine Meßstetter Delegation besuchte am Montag das Verkehrsministerium. Die Teilnehmer warben für eine rasche Verlegung der L 440 in Tieringen.

von Pressemitteilung Ministerium für Verkehr und Infrastruktur  

Im Gespräch sicherte Ministerialdirektor Uwe Lahl der Gemeinde Unterstützung zu. Vertreter der Gemeinde Meßstetten und der örtlichen Unternehmen Interstuhl und Mattes & Amann waren am Montag nach Stuttgart gereist, um im Verkehrsministerium zu erörtern, wie das Land bei der Verlegungen der Landesstraße L 440 in Tieringen helfen kann.

Bürgermeister Frank Schroft, Christoph Larsen, Geschäftsführer von Mattes & Ammann und Joachim Link, Geschäftsführer von Interstuhl, erläuterten die für die Entwicklung der Gemeinde und der beiden Firmen bedeutsame Verlegung der Landesstraße. Ministerialdirektor Uwe Lahl habe großes Verständnis für das Anliegen der Gemeinde und der beiden Firmen gezeigt. Wie es in der Pressemitteilung heißt, habe er die Unterstützung des Verkehrsministeriums und der Straßenbauverwaltung im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten zugesichert.

Dabei orientiere sich die finanzielle Unterstützung des Verkehrsministeriums an den verkehrlichen und technischen Verbesserungen, die eine Verlegung der Straße mit sich bringt. Lahl signalisierte, dass etwa ein Verzicht der 1,35 Millionen Euro Ablöse für die alte Straße gegen die neue möglich sei. Die bereits in vorangegangenen Gesprächen in Aussicht gestellten 256 000 Euro, die für die Sanierung der alten Straße vom Verkehrsministerium zu zahlen wären, stellte Lahl ebenso in Aussicht.

Die Grundlagen dafür müssen noch im Einzelnen ermittelt und vereinbart werden. Der Amtschef des Verkehrsministeriums sicherte der Gemeinde auch die Unterstützung der Straßenbauverwaltung bei der Verlegung der Landesstraße zu.

Die Vertreter der Gemeinde und der Firmen zeigten sich laut Pressemitteilung zufrieden mit dem Ergebnis der Besprechung. Alle Beteiligten verständigten sich auf den Abschluss einer Finanzierungsvereinbarung, sobald alle offenen Fragen geklärt sind.

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